Freud und Leid beim Kleintierzuchtverein
Mehr Mitglieder, aber keine Kreis- und Bezirksschau

Vermischtes
Königstein
10.03.2016
8
0

Eine gute und eine schlechte Nachricht ragen für Hans Neumüller, den Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereins Königstein, aus der Bilanz für 2015 heraus. Bei der Werbung für die kommende Ossingerschau begibt sich der Verein auf neue Wege.

Sorgen machte den Geflügelzüchtern im vergangenen Jahr die Vogelgrippe, sagte Vorsitzender Neumüller bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Zur Post. Sowohl die Kreis- als auch die Bezirksschau fielen den Vorsichtsmaßnahmen zum Opfer. Die Ansteckungsgefahr drohte auch Hühnern und Tauben. "Wegen dieses Ausfalles konnten einige Züchter bei keiner zweiten Schau ausstellen und daher keinen Titel erwerben", bedauerte Neumüller.

Als erfreuliche Nachricht bewertete er die Mitgliederentwicklung. So habe der Kleintierzuchtverein Königstein 14 Personen neu aufgenommen. Trotz der vier Austritte stieg die Gesamtzahl von 115 auf 125 an.

Im Jahresrückblick nahm die 24. Ossingerschau mit 114 Tieren und 13 Ausstellern den Höhepunkt ein. Leider fehlten die Kaninchenzüchter, weshalb die Bauhofhalle nur halb gefüllt war. "Unglaublich überrascht war ich beim Spanferkelessen in Finstermühle, bei dem ich so viele Vereinsmitglieder wie noch bei keiner anderen Veranstaltung gesehen habe", freute sich Neumüller.

Für das Wochenende 5./6. November 2016 kündigte der Vorsitzende die 25. Ossingerschau an. Werben werde der Kleintierzuchtverein dafür unter anderem mit einem Besuch im Kindergarten.

Jugendleiterin Birgit Sperber berichtete über das Zeltlager in Schnaittenbach und das Gockelkrähen in Ermhof; Zuchtwart Richard Pilhofer fasste die Schau-Saison der Tauben zusammen. So holten sich Horst Wiesend und Hans Neumüller auf der Landesschau in Kulmbach die Titel als Bayerische Meister. Neumüller durfte sich auch vereinsintern als Sieger feiern lassen.

Hühner machen Furore


Zuchtwart Fritz Leipold sprach von großartigen Erfolgen bei den Hühnern. Martin Winter und Birgit Sperber gewannen die Vereinsmeisterschaft. Sperber errang darüber hinaus die Ehren einer Bayerischen Meisterin, Deutschen Meisterin und Bundessiegerin. Melanie Hollederer wurde ebenfalls Bayerische Meisterin. Den größten Erfolg feierte allerdings Fritz Leipold, der als Europameister aus Frankreich zurückkehrte.

Geehrt wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft Andreas Sperber und Reinhard Laschimke. Sie erhielten die silberne Nadel und eine Urkunde.
Unglaublich überrascht war ich beim Spanferkelessen in Finstermühle, bei dem ich so viele Vereinsmitglieder wie noch bei keiner anderen Veranstaltung gesehen habe.Vorsitzender Hans Neumüller
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.