Holzmichel lebt am Breitenstein

Eine Eule und ein Gesicht schauen von den Ästen des alten Baums auf die neue Ruhebank. Bild: wku
Vermischtes
Königstein
05.08.2016
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Breitenstein. Auf der Festwiese unterhalb der Burg Breitenstein stand ein alter Kirschbaum. Da er keine Früchte mehr trug, sägte ihn der Besitzer Michael Peschel ab. Den Stamm ließ er stehen, um etwas Originelles daraus zu machen. Ein Künstler aus Schnellersdorf schnitzte in die beiden Hauptäste eine Eule und ein Gesicht. Das Gesicht soll den Holzmichel darstellen, was auch auf der Bank daneben zu lesen steht. Michael Peschel hat sie neu errichtet. Sicher werden die Besucher des Burgfelsens und der Burgkapelle regen Gebrauch davon machen.

Kaiser Karl IV., der vor 700 Jahren das Licht der Welt erblickte, war als Besitzer der nördlichen Oberpfalz der unmittelbare Nachbar der Breitensteiner Herren. Er trachtete danach, in Verbindung mit ihnen zu treten und Einfluss auf ihr Gebiet zu gewinnen. 1361 gingen vier Breitensteiner Herren nach Sulzbach, um mit Karl IV. zu verhandeln. Er verlieh den Breitensteinern auch das für Königstein so wichtige Marktrecht. Ein ausführlicher Bericht zu diesem historischen Ereignis folgt.
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