Jagdpächter Georg Saloga hat den Abschussplan für 2015 erfüllt
Schwarzwild rückt ins Visier

Der neue Revierleiter Johannes Hauke aus Auerbach stellte sich den Jagdgenossen vor. Bild: wku
Vermischtes
Königstein
11.04.2016
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Viel Zeit hat Jagdpächter Georg Saloga 2015 in seinem Revier zugebracht. Der Abschussplan wurde erfüllt, erklärte er jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth.

Kürmreuth. Beim Rehwild erhöhte er wegen des Verbissgutachtens die Stückzahl um zwei Tiere auf 14. Beim Schwarzwild schoss er 50 Tiere nach 25 im Jahr 2014.

Jagdvorsitzender Herbert Kopp freute sich, dass das Jagdkataster nun wieder auf dem neuesten Stand sei. "Gerade in Hannesreuth gab es durch Hofübergaben und Grundstücksverkäufe viele Veränderungen", fügte er hinzu. Kopp appellierte an alle Jagdgenossen, ihm Grundstücksveränderungen zu melden. Demnächst werde er eine Grenzbegehung an der Ost- und Südseite des Jagdreviers unternehmen.

Kassier Thomas Kogelbauer berichtete von einer Spende der Jagdgenossenschaft an die neue Helfer-vor-Ort-Gruppe. Bei der Auszahlung des Jagdschillings blieb alles beim Alten. Die Jagdgenossenschaft besitzt bekanntlich zwei Kassen - eine für Kürmreuth, eine für Hannesreuth. Die Dorfgemeinschaft Hannesreuth erhält den kompletten Betrag, während in Kürmreuth jeder Genosse sieben Euro pro Hektar ausbezahlt bekommt.

Herbert Kopp erklärte, dass dieses Jahr der Forstweg und die Straße "Hinterm Birker" saniert werden sollen. Sie werden mit Schotter aufgefüllt und befahrbar gemacht. 2. Bürgermeister Klaus Hafner bemerkte, dass die Marktgemeinde den Jagdgenossenschaften beim Wegebau gerne finanziell unter die Arme greife. Jedoch müsse der ausgezahlte Betrag innerhalb von drei Jahren aufgebraucht werden.

Johannes Hauke stellte sich als neuer Revierleiter aus Auerbach vor. Erst seit ein paar Wochen im Amt, ist er für Kommunal- und Privatwälder zuständig. Hauke stellte das Waldförderprogramm bei Erst- und Wiederaufforstung sowie Bestandspflege vor. Er erklärte, dass der Neubau von Rückewegen nun ebenfalls gefördert werde.

Beim Holzmarkt erhöhten sich die Preise. Hingegen seien Industrie- und Energieholz große Sorgenkinder geworden. "Es gibt wenig Nachfrage nach Hackschnitzel, der Markt ist gesättigt", erklärte er. Wegen des trockenen Sommers vermehrten sich die Borkenkäfer rasant.
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