Junge Feuerwehrleute in 24-Stunden-Übung
Komplette Einsatz-Bandbreite

Vermischtes
Königstein
23.09.2016
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"Tschüß Mama, bis morgen Abend!" verabschiedete sich Felix von seiner Mutter. Sie sah ihn tatsächlich erst 24 Stunden später wieder. "Schuld" daran war die Feuerwehr.

Jugendwart Florian Badenberg und seine Ausbilderkollegen Hannes Hanfbauer, Michael Bauer und Otto Dehling, hatten die Langzeit-Übung am Wochenende vorbereitet. Alle zwei Jahre nehmen sie diesen Aufwand auf sich.

Die Kommandanten Wolfgang Platzer und Marco Specht begrüßten die erwartungsfrohen Jugendlichen. Die Jugendwarte, einige Gruppenführer der Wehr und Vertreter der First Responder gesellten sich dazu. Als erste Aufgabe galt es, auslaufende Betriebsstoffe auf dem Gelände der Firma Meidenbauer zu bestimmen und entsprechend zu behandeln.

Nach einer kurzen Pause ging die Einsatzmeldung "verletzte Person auf Heuboden" ein. Um den Patienten möglichst schonend nach unten zu holen, bauten die Jugendlichen mit Hilfe des Greifzugs eine Seilbahn. Mit der Schleifkorbtrage brachten sie ihn dann in Sicherheit.

Lange Zeit zum Durchschnaufen blieb nicht, denn schon bald kam die Meldung "Personenrettung aus Pkw". Unterstützt von den Betreuern, sicherte die Truppe die Unfallstelle ab und sorgte für gutes Licht, bevor sie dann mit dem Rettungssatz am Auto zu Werke ging.

Spät am Abend wurden die jungen Leute dann noch zu einem Innenangriff im Königsteiner Heizkraftwerk gerufen. Am nächsten Morgen hieß es in aller Frühe: "Eingeklemmte Person unter Ladefläche eines Kippanhängers". Mit Hebekissen und mechanischen Winden befreiten die Nachwuchsfeuerwehrler den Verletzten aus der misslichen Lage. Bei der Abschlussbesprechung dankten die Kommandanten und der Jugendwart für den gezeigten Einsatz.
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