Königstein erhält Zusage für die Sanierung der Stadelreihe im Oberen Markt
Traum-Förderung von 90 Prozent

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Königstein
14.05.2016
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Eine überaus erfreuliche Mitteilung gab es für die Marktgemeinde Königstein. Sie erhält aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) Fördermittel in Höhe von 675 100 Euro. Gedacht sind sie für die Wiederbelebung leerstehender Gebäude.

Zu diesem Sanierungsgebiet zählt die Stadelreihe im Oberen Markt. Sie ist nachträglich in die Denkmalschutzliste aufgenommen worden, da sie in der Geschichte des Ortes Königstein eine Rolle spielt. Mit einem mehrheitlichen Grundsatzbeschluss hat der Marktrat seine Absicht erklärt, diese Stadelreihe in zwei Bauabschnitten zu sanieren. Der Steinstadel ist bereits saniert und gehört der Marktgemeinde, ebenso ist der ehemalige Kliegelstadel im kommunalen Besitz. Die anderen Stadel sind in Privatbesitz, jedoch wären die Eigentümer unter bestimmten Bedingungen bereit, diese für eine Sanierung zur Verfügung zu stellen.

"Es hat sich hiermit wieder gezeigt, dass das Städtebauförderungskonzept ein gutes und nachhaltiges Konzept war", erklärte Bürgermeister Hans Koch. Dazu seien vorausschauende Planungen und Visionen notwendig gewesen. Das erste Vorhaben wurde nach einer groben Kostenberechnung auf 750 000 Euro veranschlagt. Die Förderzusage enthält 90 Prozent der Kosten, also 675 100 Euro. In diesem Bauabschnitt 1 sollen ein Kultursaal, Räumlichkeiten für den Jugendmarktrat und für verschiedene Anlässe entstehen. Auch öffentliche Sanitäranlagen mit Zugang vom Parkplatz sind vorgesehen. Hier könnte der Schützenverein ebenfalls ein neues Heim erhalten. "Deshalb habe ich stets abgelehnt, dass der Schützenverein das ehemalige Schreinerhaus kauft und in Eigenregie saniert", erklärt der Bürgermeister.

Bei einer maximalen Förderung von 60 Prozent hätten die Schützen dieses Vorhaben finanziell nur sehr schwer stemmen können. So ist der Bürgermeister froh, dem Verein eine bessere Alternative für sein künftiges Vereinsheim bieten zu können.

Die hervorragende städtebauliche Unterstützung und die Beratung durch die Regierung der Oberpfalz ermöglichten den Förderantrag und diese "Traum-Förderung" von 90 Prozent.
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