Kürmreuther Kirwapaare zeigen beim Baumaustanzen, was sie drauf haben
Bei Shorty viel gelernt

Selina Lindner und Andreas Pirkl amtieren für ein Jahr als Oberkirwapaar in Kürmreuth. Bild: hfz
Vermischtes
Königstein
18.08.2016
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Wer wird's wohl? Das ist die Frage aller Fragen auf der Kirchweih. In Kürmreuth tanzten die Paare am Sonntag eine halbe Stunde lang, bis die Antwort darauf endlich feststand.

Kürmreuth. Eine aufregende Woche liegt hinter den Kürmreuthern. Sie begann am Mittwoch der vergangenen Woche, als die Kirwaleut' im Landgasthof Zur Post bei Essen, Bier und "Goaßmaßn" die Kirwa zünftig ausgruben.

Nach einer kleinen Erholung ging es am Freitagmittag für die Burschen auf in den Wald, um zusammen mit Jürgen Schreiner den Kirwabaum zu fällen. Nachmittags wurde der Stamm dann geringelt, gesägt und zurechtgemacht.

Am Samstagmorgen taten sich die starken Männer des Dorfes zusammen, um mit ihrer Muskelkraft das Wahrzeichen aufzustellen, während die Moila Brotzeit für sie vorbereiteten. So richtig spannend wurde es dann am Sonntag. "Wer wird's wohl?" - diese Frage begleitete die Kirwaleut' durch die Kirche und die Generalprobe immer wieder.

Bevor sie entschieden wurde, lud Marco Spieß, der Wirt des Landgasthofs Zur Post, die Paare erst einmal zu einem kräftigen Mittagessen ein. Anschließend trieb es die Moila in ihre Verstecke. Dort warteten sie darauf, von den Burschen gesucht und gefunden zu werden. Nach der Kutschfahrt durch Hannesreuth und Kürmreuth, geführt von Hans-Jürgen Rupprecht, machten sie sich auf zum Austanzen des Kirwabaums.

Tanzlehrer "Shorty" hatte die Paare in den Wochen zuvor darauf vorbereitet. 30 Minuten lang zeigten sie, was sie bei ihm gelernt haben. Selina Lindner hielt zusammen mit ihrem Kirwaburschen Andreas Pirkl den Strauß, als beim traditionellen Walzer die Musik aufhörte. Damit sind sie das Oberkirwapaar des Jahres 2016.

Den Kirwamontag läuteten die Kirwaleut' mit dem Weißwurstfrühstück beim Wirt ein. Gut gestärkt, zogen sie durch Hannesreuth und Kürmreuth, um Küchln "einzusingen". Abends schloss die Baumverlosung, bei der Sachpreise und ein 150-Euro-Gutschein eines Trachtengeschäftes bereit lagen, das Programm ab.
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