Städtebauförderungsantrag für Kürmreuth sieht im zweiten Bauabschnitt den Aufgang zur Kirche vor
„Ohne die Bürger passiert nichts“

Das alte Schulhaus hat seine Sanierung schon hinter sich. Dort informierte Bürgermeister Hans Koch (rechts) die Besucher am Tag der Städtebauförderung über die weiteren Pläne für Kürmreuth. Bild: gru
Vermischtes
Königstein
24.05.2016
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Zum zweiten Mal beging die Marktgemeinde Königstein den Tag der Städtebauförderung. Die Wahl des Schauplatzes fiel nicht zufällig auf Kürmreuth.

Kürmreuth. "Der Hintergrund dazu ist ein Marktratsbeschluss zum Beginn der Dorfsanierung", erklärte Bürgermeister Hans Koch bei der Begrüßung. Genau genommen sind in Kürmreuth aber schon zwei Projekte über die Bühne gegangen.

Die Renovierung des ehemaligen Schulhauses und die Versetzung des Kriegerdenkmals fanden gute Resonanz in der Bevölkerung. Mit dem Einverständnis der Teilnehmer und Ortsbewohner ist nun für 2016 der zweite Bauabschnitt geplant.

Dem Entwurf für den Städtebauförderungsantrag liegen grundsätzliche Pläne für den neu zu gestaltenden Aufgang zur St.-Laurentius-Kirche einschließlich der Seitenbereiche zugrunde. Bürgermeister Koch und einige Markträte widmeten sich dann der Frage, was darüber hinaus weiter in Kürmreuth umgesetzt werden kann. Ein ständiges Problem innerorts sind die Parkmöglichkeiten. Die Kreisstraße und der Dorfplatz erschienen veränderungswürdig. Problemfälle sind Stück für Stück zu lösen, denn: "Anliegerbeiträge fallen immer wieder an. Sie sollen aber human und gering gehalten werden."

Städtebauliche Maßnahmen laufen auch in Königstein selbst. In einem Haus, das die Gemeinde gekauft hat, sollen Sozialwohnungen entstehen. Für die Sanierung der sogenannten Stadelreihe liegt schon die Zusage eines 90-prozentigen Zuschusses aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) vor. Allerdings steht noch die endgültige Entscheidung im Marktrat aus.

Für eine Ausstellung hatte Ortsheimatpfleger Horst Pirner seltene und historische Bilder gesammelt. Sie reichten bis 100 Jahre zurück. Der unmittelbare Vergleich des damaligen Ortsbilds mit dem heutigen Stand lieferte viel Gesprächsstoff.

"Ohne Einigung mit euch, den Bürgern, passiert in den nächsten 15 bis 20 Jahren in Kürmreuth nichts mehr. Und das wäre für alle Bürger sehr schade", warb Bürgermeister Hans Koch am Ende um die Unterstützung von allen Beteiligten.
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