Suche nach dem liebenden Gott

Eine Spielszene der Konfirmanden im Reformationsgottesdienst (von links): Während der Mönch Martin Luther (Melvin Zahn) in der Bibel liest, sprechen seine Mitbrüder (Ben Luber, Nico Luber und Benjamin Hiltel) über ihn. Sie verstehen seine Verzweiflung nicht. Bild: wku
Vermischtes
Königstein
31.10.2016
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Kürmreuth. Martin Luther war verzweifelt. Er betete, fastete im Kloster und wollte als Mönch alles richtig machen. Doch glücklich wurde er nicht. Im Reformationsgottesdienst in Kürmreuth spielte Melvin Zahn den Luther, wie er in der Bibel las und den liebenden Gott suchte. Als er die Antwort fand, dass der Glaube an Christus allein ausreicht, wirkte er völlig verändert.

Für die Menschen der damaligen Zeit war die Angst vor dem Jüngsten Gericht und dem strafenden Gott allgegenwärtig, erklärte Pfarrerin Ulla Knauer. Die Geistliche rief dazu auf, das Erbe Luthers weiter zugeben: "Es ist das Vertrauen zu Gottes Liebe, das Luther in Christus gefunden hat."

Die Kindergottesdienstkinder trugen das Lied "Du hast was übrig für mich" vor und sprachen die Fürbitten. Am Schluss pflanzte Luther als Zeichen der Hoffnung mit seiner Frau Katharina einen Apfelbaum. Daher bekam jeder Gottesdienstbesucher einen Apfel und den Wunsch "Gott befohlen!" mit nach Hause.
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