Nikolaus soll nächstes Mal nicht mehr draußen bleiben
Vereinsgemeinschaft blickt auf letzten Weihnachtsmarkt zurück – Und dem Fasching entgegen

Freizeit
Kohlberg
18.01.2016
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Reger Erfahrungsaustausch herrschte bei der ersten Sitzung der Kohlberger Vereinsgemeinschaft (VGK). Gemeinsam mit Bürgermeister Rudolf Götz besprachen die Mitglieder die letzten Veranstaltungen und Tipps für das neue Jahr.

Vor allem das Urteil über den Weihnachtsmarkt fiel positiv aus. Die meisten teilnehmenden Vereine, Gruppen und Einzelpersonen waren mit ihren Erlösen zufrieden. "So lange wie diesmal sind Besucher noch nie auf Marktplatz geblieben", bemerkten sie. Auch die Andacht war gut besucht, die vorher in der evangelischen Kirche stattgefunden hatte.

Ein besonderes Dankeschön ging an die Jagd- und Alphornbläser aus Hahnbach sowie den Posaunenchor unter Dirigent Markus Sparrer für die musikalische Begleitung. Höhepunkt für die Kinder war der Besuch vom Nikolaus und Knecht Rupprecht.

Als Dankeschön erhielten die Bläser und Heiligen eine Brotzeit im Gasthof. Dafür muss allerdings beim nächsten Weihnachtsmarkt der Umzieh-Stop des Nikolauses besser organisiert werden. Bei dem stand er nämlich letztes Mal vor verschlossener Wirtshaustür.

Positives überwiegt


Auch das dunkle Stück zwischen dem Rathausvorplatz und dem evangelischen Gemeindehaus, wo die Aussteller stehen, könnte nächstes Mal mehr beleuchtet werden. In Frage kämen dazu beleuchtete Hinweistafeln. Außerdem wäre noch Platz für einige Verkaufsbuden. "Aber insgesamt habe ich nichts Negatives gehört. Diese Veranstaltung war ein Erfolg", lobte Götz.

Das Angebot "Warten auf das Christkind" war ebenso erfolgreich. Für die 40 Kinder hat sich die Teilnahme daran am 24. Dezember gelohnt. "Die waren mit Feuereifer und Energie bei den Spielen und den Weihnachtsgeschichten dabei", berichtete Betreuerin Ursula Fischer. "Es waren noch mehr Kinder angemeldet, aber für die Räume waren 40 gerade genug. Wir werden die Veranstaltung sicher in diesem Rahmen wieder durchführen", versprach Fischer. Diesmal musste auch kein Defizit ausgeglichen werden, da das Gasthaus Frieser die Brotzeiten gesponsertet hatten und etliche Geldspenden bei den Weißenbrunner Kirwaleuten als Veranstalter ankamen.

"Bei unserem Gaudiwurm am Faschingsdienstag hoffe ich, dass die üblichen Verdächtigen wieder mit dabei sind", erwartet VGK-Schriftführerin Monika Gebhardt. Zustimmendes Kopfnicken mehrerer Vereinsvorstände war die Antwort. Für alle Interessierten und Kostümierten startet der Zug um 14 Uhr am Schulvorplatz.

Heiße Party


Ziel ist wieder das Rathaus. Die Prinzenpaare und ihre Garden unterhalten Besucher dort mit Auftritten. Im Anschluss kann auf dem Vorplatz gleich bis zum Faschingseingraben weitergefeiert werden, wie zweiter VGK-Vorstand Michael Lehner informierte. "Wir stellen zwei große beheizte Partyzelte auf." Auch für passende Musik, Getränke und Essen sei gesorgt. Veranstalter ist die Vereinsgemeinschaft, der Sportverein. Die Feuerwehr und Kirwaleute übernehmen die Organisation.

Neue Anschaffungen


Für das Markt- und Bürgerfest im Juli regte Götz einen Festausschuss an. Die Vereinsvorstände sollen demnächst eine Anmeldeliste schreiben und ihre Teilnehmer angeben. Die Pirker Blasmusik wird am Sonntag für den richtigen Ton sorgen. Am Samstag ist die Bevölkerung zum Festauftakt eingeladen.

Thomas Knöbl, Vorstand des Sportvereins, merkte an, dass sich die der Umsatz von Samstag und Sonntag letztes Mal gar nicht stark voneinander unterschieden hatten, "Auch wegen der Einnahmen in der Bar". Die VGK wird einen Gasgrill kaufen und sucht einen gebrauchten Toilettenwagen für ihre Feste.
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