Bauarbeiten der Fuchsberg-Treppe haben begonnen
Stufe für Stufe

Seit Anfang Juli laufen die Bauarbeiten an der Treppe "Fuchsberg". Diese Woche sollen die Beton-Teile platziert werden. Die Anwohner freut es, denn die Maßnahme wäre bereits vor einem Jahr fällig gewesen. Bild: war
Politik
Kohlberg
17.07.2016
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Erleichterung bei Anwohnern und Kommune. Bei der Treppenanlage "Fuchsberg" haben die Bauarbeiten endlich begonnen. Trotz Problemen soll die Treppe bald fertig sein.

"Endlich ist die Baumaßnahme Treppenanlage 'Fuchsberg' seit Anfang Juli in Angriff genommen worden", berichtete Bürgermeister Rudolf Götz. Probleme gab es beim Setzen der Beton-Fertigteile. Bis Donnerstag sollte die Montage aber vollzogen sein. Die Stützmauer in Richtung evangelisches Pfarrhaus wurde erhöht, wegen zwei Bäumen verlegte die Baufirma den Kanal an diesen Stellen.

Der Marktgemeinderat stieß einstimmig den Start des Anbaus einer Kinderkrippe an den Kindergarten "Arche Noach" an. Der neue Gebäudeteil soll eine Gruppe beherbergen. Dazu war zum einen die verbindliche Zusage nötig, dass die Kommune das Betriebskostendefizit vollständig übernimmt. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 80 Prozent und wäre 2016 laut Ratsbeschluss auf 90 angehoben worden.

Zum anderen war es notwendig, dass die Marktgemeinde den Anteil der katholischen Kirchenstiftung am Bauprojekt übernimmt. Nun gab die Diözese eine Förderzusage. Die Kirchenstiftung fungiert weiterhin als Träger. "Wir haben keine andere Wahl, stehen in der Verpflichtung, für die Kinder zu sorgen", gab Bürgermeister Götz als Empfehlung vor und ergänzte: "Ich will nicht an der jetzt festgelegten Vereinbarungen rütteln. Schön, dass die Trägerschaft bei Leonhard Steinsdörfer als Vertreter der katholischen Kirche bleibt."

Für ein weiteres, im Ort heiß diskutiertes Thema steht ein konkreter Termin fest: Die ursprünglich für August geltende Sommerpause wird am Dienstag, 16. August, unterbrochen. In einer nichtöffentlichen Sitzung trifft sich der Marktrat mit dem Sprecher der Fachstelle des Landratsamts und erhält aktuelle, tiefergreifende Informationen zur "Windenergie". Danach folgen weitere Schritte.

Einstimmig beschloss der Rat, dass die Marktgemeinde das Schutzgebiet von November 2014 beibehalten will und im Gegenzug die freiwillige Verpflichtung eingeht, nicht mehr als 30 000 Kubikmeter aus dem eigenen Brunnen pro Jahr zu fördern, ohne weitere Erkundungsmaßnahmen in Auftrag zu geben. Das wasserrechtliche Förderrecht läge bei 94 900 Kubikmeter, die Leistungsfähigkeit der Pumpe sei aber weit darunter.

Eine einvernehmliche Lösung zeichnete sich bei Verrohrung am Lohbach an. Die Materialkosten übernimmt die Gemeinde, eine Gemeinschaft von Landwirten macht die Arbeiten. Die Leistungen der Landwirte werden mit den Mehrkosten für die Straßenverbreiterung an der Querung der Staatsstraße 2238 gegengerechnet. "Damit gewinnen wir Transparenz für alle Beteiligten", sagte Götz. Grünes Licht erhielt Michael Lehner, Weißenbrunn 18, Gemarkung Hannersgrün für seinen Anbau einer Garage sowie den Dachgeschossausbau des eines Wohnhauses. Die Grundstücksgemeinschaft Herbert Forster und Martin Teicher dürfen auf Flurstück 180 neben dem Feuerwehrhaus Hannersgrün eine neue Abflussleitung unter der Straße zum dortigen Teich bauen. Die Antragsteller übernehmen die Kosten.

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung stellte sich Christian Wirth dem Marktrat und den zwölf Zuhörern vor. Er übernahm als Nachfolger für Günther Hirmer die Kämmerei in der VG Weiherhammer.
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