Mehr Begeisterung zeigen
UNparteiische Wähler bestätigen ihren Vorstand

Dieses Team führt die FW/UPW Kohlberg die nächsten drei Jahre (von links): Reinhard Ponitz, Ernst Riedl, Katrin Röber, Herrmann Prechtl, Walter Fischer, Karl Merkel und Thomas Riedl. Bild: war
Politik
Kohlberg
28.04.2016
27
0

Die Unparteiische Wählergemeinschaft ist offenbar mit ihrem Vorstand zufrieden. Er soll gleich nochmal drei Jahre weitermachen, entschieden die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißer Schwan".

Vorsitzender bleibt Reinhard Ponitz und Stellvertreter Walter Fischer. Die Kasse führt Kathrin Röber, die Finanzen prüfen Hermann Prechtl und Karl Merkel. In Abwesenheit wählte die Versammlung Reinhard Wagner als Schriftführer, Organisationsleiter ist Ernst Riedl.

Neu ist die Funktion des Medienbeauftragten. Die übernimmt Thomas Riedl. Als seine Hauptaufgabe gilt die Einrichtung und Pflege einer Homepage.

"Ich will das Profil der UPW in den kommenden Jahren schärfen", sagte Ponitz. Er bat um Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen. "Leider stagniert unser Mitgliederstand derzeit, wir stehen bei 34, und der Altersdurchschnitt erhöhte sich auf 55 Jahre", räumte der Vorsitzende ein. Das Geschehen im Marktrat charakterisierte er so: "Die meisten Beschlüsse werden einstimmig gefällt, die Fraktionen untereinander haben ein gutes Verhältnis." Künftig wolle er stärker kontrollieren, ob die Anregungen und Anträge der UPW zeitnah umgesetzt würden.

Ein toller Erfolg war der Jahresausflug nach Prag. Für den Weihnachtsmarkt richtete eine Gruppe freiwilliger Helfer den Verkaufsstand her. "Ich erhoffe mir etwas mehr Aktivität, mehr Präsenz. Wir haben die Leute, die etwas bewegen können", appellierte Ehrenvorsitzender Karl Prösl in der Diskussionsrunde an die Führung.

Es gelte, in der Vergangenheit bewährte Aktionen wieder aufleben zu lassen und neue Aktivitäten zu starten. Die Stichworte dazu lauteten: das Ferienprogramm beleben, Informationspolitik betreiben und Ortstermine wahrnehmen. "Ich bin grundsätzlich dafür, die Zufahrt Egelseeweiher, die Querung der Staatsstraße 22 38, zu erhalten", nahm Ponitz zu einem aktuellen Problemfall Stellung. Seine Skepsis in der jüngsten Marktratssitzung begründete er mit der unklaren Eigentumssituation. Er habe das Gefühl, die Verunsicherung hätte vorher in der Planungsphase beseitigt gehört.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.