Auf dem Hauptfest der Marianischen Männercongregation wurden ergreifende Themen angesprochen
Betende auf der Welt sind nie allein

Per Handschlag hieß Vorsitzender Wilhelm Zwack (links) Josef Merkl in der Marianischen Männercongregation willkommen. Bild: jml
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Kohlberg
30.03.2016
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Zu Beginn des Hauptfests zitierte Wilhelm Zwack, Vorsitzender der Marianischen Männercongregation (MMC) Papst Benedikt XVI. Demzufolge seien betende Menschen auf der Welt nie allein. Als Gastreferent begrüßten die Sodalen Pfarrvikar Yesu Jeyapal Savariyappan, sowie das neue MMC-Mitglied Josef Merkl, dem Zwack die Clubnadel ans Revers heftete. "Die Kirche braucht Männer, die zu ihrem Glauben stehen", so der Vorsitzende.

In seinem Referat erzählte Pfarrvikar "Yesu", wie er kurz genannt wird, über seine Heimat. Er stammt aus dem 5000-Einwohnerdorf Gengapattu. Aufgewachsen ist er zusammen mit acht Geschwistern. Alle sind katholische "Dalits". So werden in Indien Menschen der untersten Gesellschaftsschicht bezeichnet. Früher nannte man sie "die Unberührbaren".

Mitgliederzahl konstant


Der Priester erläuterte die Auswirkungen des immer noch spürbaren Kastendenkens auf die Hygiene, Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Außerdem sprach er unter anderem Themen wie die Abhängigkeit der Bauern vom Monsunregen und die spärliche medizinische Versorgung an.

Die Mitgliederzahl in des MMC Kohlberg hält sich weitgehend konstant. Zwack gratulierte im Namen des Clubs drei Mitgliedern zu besonderen Geburtstagsfesten. Dieses Jahr werden es sogar fünf sein. Das Andenken an den verstorbenen zweiten Obmann Ludwig Zielbauer werden die Sodalen in Ehren halten. Der Rosenkranz wurde, ebenso wie die Weihererneuerung vor dem Marienaltar, aus Termingründen bereits zwei Tage vorher gebetet.

Zur Tradition geworden sei laut Zwack inzwischen die alljährliche Maiandacht in der Holzkapelle des Schlossparks. Er hoffe, dass diese Kapelle an ihrem Standort auch in Zukunft stehen bleiben könne und nicht verkauft werde.

Mut zum Glauben


Zwack ging auch auf die Arbeitsproblematik bei der Fronleichnamsprozession sowie die gute Beteiligung an der Fußwallfahrt nach Amberg ein. Laut dem Vorsitzendem sei "die Zeit des Abschieds" beim Vorbeten für ihn gekommen. Er bat die Anwesenden, ihren Mitmenschen Mut zum Glauben in der Gemeinschaft zu geben und sich auch Zeit für die Rosenkranzgebete am Samstag zu nehmen. Mit Bildern aus dem Berichtsjahr, Kaffee und Kuchen ging das Hauptfest harmonisch zu Ende.
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