Kinderkrippe für die Arche Noah
Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Lange sah es nicht gut für den Anbau einer Kinderkrippe an die Arche Noah aus. Mit vereinten Kräften erreichten (von links) Bürgermeister Rudolf Götz, MdL Albert Rupprecht, Richard Roith jun. (Kirchenverwaltung), stellvertretender Bürgermeister Gerhard List, Kirchenpfleger Leonhard Steinsdörfer, Ingrid König (Elternbeirat) und Kindergartenleiterin Marion Eitel, dass die Ablehnung in ein "Ja" geändert wurde. Bild: war
Vermischtes
Kohlberg
01.07.2016
58
0

Gute Nachrichten für den Kindergarten Arche Noah. Dem Anbau einer Kinderkrippe steht nichts mehr im Weg. Das haben die Verantwortlichen vielen engagierten Helfern zu verdanken.

Sieben Erwachsene und 13 Kinder aus dem Kindergarten "Arche Noah" feierten eine Art Etappensieg, besprachen die weitere Vorgehensweise und diskutierten die Zeitschiene. Die Mädchen und Buben aus dem Kindergarten sind wohl nicht direkt betroffen, die nachkommenden aus der Marktgemeinde und die allgemeine Lebensqualität werden davon profitieren.

Mit Unterschriftenlisten, Briefen an die Schaltstelle des Bistums und Telefonaten mit den Entscheidern haben sie erreicht, dass das Projekt "Erstellung einer Kinderkrippe" nun auf den Weg gebracht wird. Der Marktrat ist bei einer der kommenden Sitzungen am Zug, denn er muss die Anforderungen der Fachstelle in der Diözese wie die vollständige Übernahme des Betriebsdefizits und den Anteil der katholischen Kirchenstiftung übernehmen und beschließen.

CSU-Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Gerhard List hatte zum Treff auf der Terrasse eingeladen. Primär, um denen, die durch die Hartnäckigkeit und den Kampfgeist das Umdenken bei der Diözese bewirkt haben, zu danken. Die Förderzusage aus dem Bistum war ein entscheidender Faktor.

"Mein Dank geht an MdB Albert Rupprecht, an den Elternbeirat um Ingrid König, an die katholische Kirchenstiftung um Leonhard Steinsdörfer, an die Kindergartenleitung mit Marion Eitel und an Bürgermeister Rudolf Götz sowie Pfarrer Adam Nieciecki, die sich gemeinsam dafür stark gemacht haben", sagte List. "Ohne unseren Pfarrer Adam und dessen Befürwortung wäre nichts gegangen", betonte Steinsdörfer. "Glückwunsch dafür, dass sie damit trotz einer schwierigen Ausgangssituation einen positiven Baustein für die Weiterentwicklung und für die Attraktivität der Gemeinde geschaffen haben", lobte MdL Albert Rupprecht. Die Verantwortlichen hatten sich nicht mit dem ursprünglichen "Nein" abgefunden und der Kampf hat sich gelohnt. "Schön, dass sie sich nun doch zugänglich auf die vorgelegten Argumente gezeigt haben", ergänzte der CSU-Abgeordnete an die Adresse in Regensburg.

"Das Ganze wird nicht billig für uns, wichtig ist aber, dass der Kindergarten und die Krippe bleiben, nachdem schon unsere Schule geschlossen wurde", stellte Gemeindeoberhaupt Rudolf Götz in den Vordergrund. Wie geht es nun weiter? "Die Pläne haben wir schon im Kopf", sagte Steinsdörfer. Bauherr ist die katholische Kirche, sie bestimmt auch eine Geschäftsführung.

Fertig soll der Anbau bis zum Start des Kindergartenjahres 2017/2018 sein, denn zu diesem Zeitpunkt erlischt die interimsweise bestehende Genehmigung im bestehenden Kindergarten, Kinder unter drei Jahre zu betreuen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, künftig verstärkt miteinander zu kommunizieren und die weiteren Schritte mit dem kirchlichen Träger im Detail abzustimmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderkrippe (56)Kindergarten Arche Noah (8)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.