Kohlberger Vereinsvorsitzende ziehen Bilanz zum Bürgerfest
Gema frisst Erlös

Vermischtes
Kohlberg
19.09.2016
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Besucherzahlen, Stimmung und Ablauf beim Bürgerfest waren gut. Etwa ein Drittel der Einnahmen bleiben als Erlös übrig. Bürgermeister Rudolf Götz zieht ganz sachlich Bilanz: "Wir haben schon mal mehr eingenommen, aber auch Feste gehabt, wo es weniger war."

Götz sprach sich in der Sitzung des Vereinskartells dafür aus, 4000 Euro als Reserve in der Gemeinschaftskasse zu belassen. Damit könnten die Fixkosten gedeckt werden, falls einmal ein Bürgerfest kurzfristig abgesagt werden müsse. Kassier Stefan Kellner gab zu bedenken, dass aus der Kasse die Ausgaben für zwei Weihnachtsmärkte, zwei Faschingszüge und etliche Neuanschaffungen finanziert werden müssen.

Die Vereinschefs kritisierten die "extrem hohe Forderung der Gema" für die beiden Festtage. Die Gebühren verschlingen etwa zwei Drittel der Ausgaben für die Festkapelle. Götz: "Davon müssen wir beim nächsten Mal runterkommen, und wenn wir dann halt nur noch am Sonntag feiern."

Die Weinlaube war weniger gut besucht als früher. Deshalb kam der Vorschlag, beim nächsten Bürgerfest einen Weinstand in der Nähe des Getränkeausschanks einzurichten. Genügend Sonnenschirme waren zwar bestellt, seien aber nicht geliefert worden. "Die Regendächer über den Sitzgarnituren behinderten die Sicht zur Bühne", bedauerten die Vereinschefs und kritisierten, dass trotz der vorher erstellten Listen Helfer beim nächtlichen Abbau fehlten.

Feuerwehr-Vorsitzender Hermann Prechtl informierte, dass 2018 zum Bürgerfest auch das Feuerwehrjubiläum mit etlichen Terminen anstünde. Dennoch wollten die Vereinsvorstände nicht vom gewohnten Zwei-Jahres-Rhythmus für das Marktfest abweichen. 2018 wird voraussichtlich Mitte Juli gefeiert.

Der Weihnachtsmarkt ist für Samstag, 3. Dezember, geplant. Am Standort soll sich nichts ändern. Götz: "Da, im engeren Kreis vor dem Rathaus, ist es ideal." Die Vorsitzenden diskutierten, ob auch Fläche zum Gemeindehaus belegt und deutlich heller beleuchtet werden soll. Für den Markt soll mit einem wiederverwendbaren Banner an der Staatsstraße geworben werden. An den Kosten sollen sich die Vereine beteiligen, da der Erlös bei ihnen verbleibt.

Toilettenwagen: Helfer fehlenSorgen macht die Renovierung des heuer gekauften Toilettenwagens. Inzwischen ist er zwar einsatzbereit, aber nicht komplett fertig. Es fehlt unter anderem eine wetterfeste Dachhaut aus Bitumenpappe. Lukas Forster, der mit zweitem VGK-Vorsitzenden Michael Lehner den Löwenanteil der Restaurierung erledigte, ist frustriert: "Da war bisher ganz wenig Arbeitsbeteiligung durch die Vereine. Ich helfe gerne mit, aber nicht allein oder nur zu zweit." Götz: "Der Wagen muss bis Frühjahr 2017 fertig sein." Auch ein Unterstellplatz sei noch nicht gefunden. Akzeptiert wurde, den Wagen gegen Gebühr auszuleihen.
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