Treppen am Fuchsberg vor der Fertigstellung
Bald geht’s wieder aufwärts

"Es geht voran, im Oktober erwarte ich die Freigabe", äußerte sich Bürgermeister Rudolf Götz zum Baufortschritt beim Dorferneuerungsschritt Treppe "Fuchsberg". Die Maßnahme war bereits vor einem Jahr geplant, nun kündigt sich der Abschluss an. Bild: war
Vermischtes
Kohlberg
17.09.2016
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Die über die Ferienpause für den Marktgemeinderat angesammelte Agenda hatte nach den schlechten Nachrichten über die Aufgabe des Bank-Standorts und das voraussichtliche Aus für Windenergieanlagen auch positive Aspekte. "Die Treppenanlage am Fuchsberg erhält endlich ein Gesicht", berichtete Bürgermeister Rudolf Götz. Die Stufen seien gesetzt, es fehle noch ein Podest. "Die Freigabe wird für Mitte Oktober erwartet." Eventuell wegen der Baustelle traten dort Wasserrohrbrüche auf. "Auch weil in der Vergangenheit schlechte Leitungen verlegt wurden." Insgesamt galt es, vier Brüche zu beseitigen.

Ein Vorankommen deutet sich auch für den Bau der Kinderkrippe an. "Wir haben mit der Regierung der Oberpfalz und der Diözese ein positives Gespräch geführt. Wir besprachen eine optimale Förderung", berichtete Götz, der den Termin mit Leonhard Steinsdörfer von der Kirchenverwaltung wahrgenommen hatte. Vorsichtige Schätzungen mit einer halben Million Euro Gesamtkosten, kämen zwischen 150 000 und 200 000 Euro auf die Gemeinde zu. "Ein Architekturbüro erstellt derzeit den endgültigen Entwurf für den Anbau der Kindertagesstätte an den bestehenden Kindergarten."

Problemfall Spielplatz


"Der Spielplatz Meister entwickelte sich zu einem Sorgenkind", leitete Götz über und schilderte gravierende Mängel, wie morsche Teile und auftretenden Holzschwamm. Die Spielgeräte stammen aus einer Konkursmasse, waren günstig und halten nicht so lange wie erwartet. Einstimmig beschloss der Rat, 15 000 Euro in den Haushalt 2017 einzustellen, um die Geräte auszutauschen. Markträtin Ursula Fischer erklärte sich bereit, vorab eine Auswahl gewünschter Spielelemente mit Familien zu klären.

Michael Bäumler erhielt die Zustimmung für die Erstaufforstung auf seinem Grundstück. Grünes Licht erhielt Alfons Fellner für die Errichtung eines Balkons an seinem Wohnhaus im Eichenweg. Der Bezirksposaunenchor Weiden erhält eine Spende von 100 Euro. Einmalig, als Anerkennung des Konzerts in Kohlberg. Der Kunst- und Kulturverein Anton Beer-Walbrunn kann sich über 300 Euro Förderung freuen. Ein weitergehender Antrag von Gerhard List mit 500 Euro fand nach langer Diskussion keine Mehrheit (5:7). "Eine Anschub-Finanzierung, ich hoffe es gehen mehr Kohlberger hin" (List), "Wir können uns nicht raushalten" (Prechtl), "Kultur ist nicht in Euro messbar" (Ponitz), so die Befürworter.

Einstimmiges Votum


"Ohne Konzept, keine Spende", monierte Adrian Blödt. Der Vereinsvorsitzende hatte mit dem Hinweis, dass sich der Verein in der Anfangsphase befände, keine Zahlen genannt. Blödt argumentierte mit bereits geleisteten Zahlungen, schätzte diese auf 3000 Euro. Dieser Auffassung widersprach Fischer. Am Ende gab es dennoch ein klares 12:0-Votum. Valeske erhält die Anregung, Musiker aus dem Ort als Interpreten in Veranstaltungen einzugliedern. Martina Auer-Bertelshofer hatte diese Idee angestoßen.

Das Gremium wurde abschließend mit der Auswertung von Verkehrsdaten konfrontiert. Die Messungen betrafen den Gemeindebereich Artesgrün. Von Kohlberg in Richtung Oberwildenau kommend wurden über den Zeitraum von vier Wochen folgende Raser festgehalten: 4 fuhren 110 Stundenkilometer und schneller, 24 waren mit Tempo 100 unterwegs, 81 mit 90, 340 mit 80, 700 mit 70 und fast 1000 mit 60 Sachen. Der Bürgermeister sieht sich hier unter Zugzwang: "Ich werde die Zahlen der Polizei vorlegen und weitere Schritte besprechen."
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