Backhaus Kutzer will Gastronomie mit Tiefkühlware im Mini-Format erobern
"Ziel: Weiter wachsen"

Der Fuhrpark des Unternehmens beliefert die 50 Filialen mit täglich frischer Backware aus Konnersreuth.
Lokales
Konnersreuth
30.01.2015
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Semmeln und Brezen, die nur noch halb so groß sind und aus der Tiefkühltruhe kommen: Das Backhaus Kutzer will in Zukunft auch Großkunden aus der Gastronomie beliefern. "Im Hotel möchte man am Büfett viele Leckereien probieren. Da ist es besser, wenn die Semmeln kleiner sind", erklärt Verena Kutzer. Mit Premium-Tiefkühlware arbeitet das Backhaus an dem Aufbau einer Gourmet-Schiene.

Begonnen hat alles mit einer kleinen rund 60 Quadratmeter großen Backstube am Therese-Neumann-Platz 20. Im Jahr 1981 übernahmen Robert und Juliane Kutzer den kleinen Betrieb von Mutter Olga. Am 27. November vergangenen Jahres eröffnete das Backhaus Kutzer in Vohenstrauß die 50. Filiale. Ein Meilenstein für das 1779 gegründete Unternehmen.

Robert Kutzer erkannte damals die Chance, die der Markt bot. Bereits 1981 eröffnete er in Waldsassen die erste Filiale. Kurze Zeit später kamen Filialen in Waldsassen und Arzberg dazu. Der Beginn der Erfolgsgeschichte. Im Herbst 1991 begannen die Arbeiten mit dem Bau einer neuen Backstube an der Pfarrer-Schuhmann-Straße in Konnersreuth, ein halbes Jahr später war Einweihung.

Zehn Filialen in kurzer Zeit

Dann ging es Schlag auf Schlag. 1999 zählte das Unternehmen bereits zehn Filialen. Die Nachfrage nach Backwaren aus dem Hause Kutzer stieg immer weiter. "Uns war schnell klar, dass wir an der bisherigen Produktionsstätte die Nachfrage nach Brot, Krapfen und Kuchen nicht mehr befriedigen können und die Backstube an der Pfarrer-Schuhmann-Straße nochmals erweitern müssen", meint Kutzer. Mitte 2001 wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen.

Das Backhaus produzierte nun auf 3600 Quadratmetern. Es dauerte nicht lange, bis erneut die Kapazitätsgrenze erreicht war. Erneut stand Robert Kutzer vor der Entscheidung: "Was tun wir?" An der Staatsstraße von Konnersreuth nach Mitterteich fanden die Kutzers ein passendes Grundstück. Dort ließen sie eine 6800 Quadratmeter große Produktionshalle errichten. Im Oktober 2011 erfolgte der Umzug in das rund elf Millionen Euro teure Bauwerk. Heute zählt das Unternehmen 390 Mitarbeiter, darunter vierzig Auszubildende in vielen Bereichen. Die Filialen reichen vom Raum Bayreuth bis Weiden. Ganz Nordostbayern kann die Kutzer-Backwaren kaufen.

Ist das jetzt die Grenze für den Wachstum des Unternehmens? "Nein", sagt Robert Kutzer energisch. "Wenn die Kunden es wünschen und die Nachfrage da ist, wachsen wir weiter." Zusammen mit Sohn Patrick Kutzer, der seit 2008 zur Führungsspitze gehört, leitet Robert Kutzer das Unternehmen. In der Marketingabteilung arbeitet mit Verena eine Tochter des Unternehmerpaares mit.

Bäcker und Maschinen

Kutzer verhehlt nicht, dass weitere Gespräche über Filialansiedlungen laufen. "Backen ist noch immer handwerkliche Kunst", sagt Robert Kutzer, als wir ihn in seinem Betrieb an der Fockenfelder Straße 1 besuchen. Dort an der Staatsstraße von Konnersreuth nach Mitterteich hat er 2012 seine rund 6800 Quadratmeter große Backstube errichtet und in Betrieb genommen.

Dort ist auch die Verwaltung des Unternehmens zu Hause. Kutzer betont: "Auch wenn Maschinen und neueste Geräte mithelfen, die Herstellung der Backwaren weiter zu verfeinern, ist es letztendlich der Mensch und Bäcker, der den letzten Schliff gibt."

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.backhaus-kutzer.de
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