Basaltstelen und Pflaster-Kreuz

Aufwerten will die Konnersreuther Soldatenkameradschaft das Kriegerdenkmal auf dem Friedhof. Dazu sind Basaltstelen mit Gedenktafeln und eine Fläche aus Pflastersteinen geplant. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
14.03.2015
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Neu gestalten will die Konnersreuther Soldatenkameradschaft das Kriegerdenkmal am Friedhof. Im Marktrat stieß das Vorhaben bei allen Fraktionen auf Zustimmung - in den Reihen der SPD wurden aber einige Bedenken laut.

Bürgermeister Max Bindl stellte das Vorhaben des Vereins näher vor. Demnach sollen beim Gedenkstein zwischen den beiden Eichen je zwei Basaltstelen aufgestellt werden. An den Säulen sollen Edelstahlplatten mit den Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege befestigt werden. Weiter wolle die Soldatenkameradschaft vor dem Denkmal ein gleichschenkliges Kreuz aus kleinen Granitpflastersteinen legen. Danach soll rundherum ein neuer Belag folgen. Laut Bindl will der Verein die Arbeiten in Eigenregie durchführen und auch die Kosten für die Stelen und die kleinen Pflastersteine übernehmen. In diesem Zusammenhang wurde in der Runde angeregt, den Gedenkstein mit Hochdruck oder durch eine Sandstrahlbehandlung zu reinigen. Diese Kosten würde dann die Marktgemeinde übernehmen.

Nur ein Denkanstoß

2. Bürgermeister Reinhard Wurm sprach von einer tollen Idee und begrüßte das Vorhaben. Robert Weiß (CSU) schloss sich dem an und bezeichnete die Initiative als "wunderbare Sache". Wolfgang Pötzl (SPD) plädierte jedoch für ein möglichst schlichtes Kreuz - auch aus Rücksicht auf ausländische Besucher. Bürgermeister Bindl erwiderte, dass Details noch abgeklärt werden. Er befürwortete jedoch das Vorhaben in der aktuellen Form. Edgar Wenisch (SPD) wollte den Hinweis zum Kreuz nur als Denkanstoß verstanden wissen. Am Ende gab es einstimmig grünes Licht für die Sanierungspläne.

Weiter teilte Bürgermeister Bindl mit, dass der Eisclub Konnersreuth für den Ersatzbau des abgebrannten Vereinsheims einen gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro erhält. Nach Prüfung der Unterlagen sei man zu diesem Schluss gekommen. Der Antrag des Vereins hatte monatelang für Differenzen gesorgt (wir berichteten).

Andreas Malzer (CSU) erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand im Zusammenhang mit einer Forderung eines Berliner Anwaltsbüros. Dieses hatte wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung durch die Verwendung eines Fotos auf der Gemeinde-Homepage 3200 Euro gefordert (wir berichteten). Max Bindl verwies auf laufende Gespräch und nannte keine weiteren Details.

Eine Baxi-Haltestelle wird in Fockenfeld eingerichtet. Entsprechende Vorbereitungen seien laut Landratsamt schon getroffen, wie der Bürgermeister informierte. Die Grüngutannahme in der Kläranlage ist ab Samstag, 11. April, möglich.

Nicht zuletzt gab Bürgermeister Bindl bekannt, dass am 1. Mai der Reliquienschrein der heiligen Theresia von Lisieux nach Konnersreuth kommen werde. Gesucht würden dazu sechs Träger.
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