Besinnung am "Konnsberg"

Forstdirektor Gerhard Schneider an einem von elf Standorten, wo Granitstelen und Tafeln aufgestellt wurden. Diese werden noch mit Glasbildern mit Resl-Motiven und -texten sowie Informationen über den Wald, den Forstbetrieb und die Marktgemeinde versehen. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
30.09.2015
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Um eine Attraktion reicher ist die Marktgemeinde Konnersreuth: Der Forstbetrieb Waldsassen beendet in diesen Tagen die Arbeit am neuen Waldbesinnungspfad "Resl von Konnersreuth". Zur Segnung am Freitag sind alle Interessierten eingeladen.

Forstdirektor Gerhard Schneider sprach jetzt bei einer Begehung des Weges mit Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr und Bürgermeister Max Bindl von einer in der Region einmaligen Anlage im Hinblick auf Thematik, Inhalte und kunstvolle Gestaltung. Das Projekt stelle auch eine Bereicherung der touristischen Angebote dar.

Der Startpunkt des Waldbesinnungspfades befindet sich am östlichen Ortseingang von Konnersreuth an der Straße nach Waldsassen. Gebaut wurden dort ein neuer Parkplatz und ein Pavillon mit Ruhebänken. Am Pavillon erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Resl von Konnersreuth, die Marktgemeinde und den Forstbetrieb Waldsassen.

Glasbilder und Infotafeln

Vom Pavillon aus führt der Pfad rund 2,6 Kilometer weit durch das Waldgebiet "Konnsberg". Entlang des Weges wurden an elf Standorten Granitstelen aufgestellt. Sie werden bestückt mit kunstvollen Glasbildern mit Motiven von Therese Neumann sowie Texten und Interpretationen. Infotafeln klären die Besucher über die Besonderheiten des Waldes auf und stellen zudem die Arbeit des Forstbetriebs Waldsassen vor. Ruhebänke laden jeweils zum Verweilen und zur Besinnung ein. Geschaffen wurden an passenden Stellen auch Sichtachsen zur Konnersreuther Pfarrkirche und zur Dreifaltigkeitskirche Kappl.

Gerhard Schneider dankte allen Mitwirkenden, ganz besonders Dr. Andreas Peterek vom Geopark Bayern-Böhmen. Geplant wurde die Anlage vom Architekturbüro Thomas Gärtner in Großkonreuth. Über die genauen Kosten schwieg sich Schneider aus. Fest steht, dass die Bayerischen Staatsforsten das Projekt komplett finanziert haben, der Marktgemeinde entstanden keine Kosten. Bürgermeister Max Bindl und Pater Benedikt Leitmayr dankten dem Forstbetrieb Waldsassen für diese außergewöhnliche Geste und hoffen, dass der Waldbesinnungspfad gut angenommen wird.

Brotzeit im Steinbruch

Am Freitag, 2. Oktober, erteilen Pater Benedikt Leitmayr und Diakon Fritz Lieb dem Pfad bei einer ökumenischen Feier den kirchlichen Segen. Beginn ist um 14 Uhr beim Pavillon. Nach dem Festakt führt eine Wanderung in den ehemaligen Steinbruch, wo der Forstbetrieb Waldsassen ein kleines Zelt aufbaut. Dort gibt es für alle Teilnehmer der Wanderung kostenlos eine kleine Brotzeit.
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