Breitband auch in den Ortsteilen

Lokales
Konnersreuth
08.11.2014
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Die Marktgemeinde Konnersreuth fasst jetzt auch den Ausbau des schnellen Internets in den Ortsteilen ins Auge. Helfen soll dabei die Zusammenarbeit mit der Stadt Mitterteich.

Bürgermeister Max Bindl berichtete in der jüngsten Marktratssitzung über den aktuellen Stand beim laufenden Ausbauverfahren für den Kernbereich der Marktgemeinde. Derzeit befänden sich die beiden eingegangenen Angebote zur Plausibilitätsprüfung beim Bayerischen Breitbandzentrum in Amberg. Sobald das Ergebnis vorliege, könne er als Bevollmächtigter auf der Grundlage der Angebotsauswertung eine Auswahlentscheidung treffen. Die Wirtschaftlichkeits-Lücke sei bei beiden Angeboten erfreulich gering. Der Maximalbetrag an abrufbaren Fördermitteln in Höhe von 800 000 Euro werde weit unterschritten.

Daher, so Bürgermeister Bindl, biete sich der Einstieg in ein weiteres Förderverfahren an. Als Erschließungsgebiete kämen dabei die bisher unberücksichtigten Ortsteile Grün, Höflas und Rosenbühl sowie eventuell auch alle nahe gelegenen Siedlungen für den Anschluss ans Breitbandnetz in Betracht. Die Übertragungsraten sollen auch hier bei bis zu 30 Mbit/s liegen.

In diesem Zusammenhang wies Bindl darauf hin, dass auch die Stadt Mitterteich zeitnah beabsichtige, in ein weiteres Förderverfahren einzusteigen. Die beiden Breitbandpaten Thorsten Malikowski (Konnersreuth) und Christian Pößl (Mitterteich) hätten deshalb eine interkommunale Zusammenarbeit angeregt, auch um eine Erhöhung des Förderhöchstbetrages zu erreichen. So könnten jeweils 50 000 Euro mehr fließen, was den Ausbau in den Ortsteilen weiter erleichtern würde. Der Mitterteicher Stadtrat will dazu am Montag einen Beschluss fassen.

Weiter informierte Bürgermeister Bindl, dass die Firma Breitbandausbau Bayern dem Markt Konnersreuth für 3500 Euro die fachliche Begleitung bei weiteren Förderverfahren angeboten habe. Die bisherige Zusammenarbeit sei laut Bindl sehr gut und effizient. Auch die Stadt Mitterteich wolle auf dieses Unternehmen setzen.

Der Marktrat stimmte dem Einstieg in ein weiteres Förderverfahren zu und genehmigte auch die Auftragsvergabe. (Weiterer Bericht folgt)
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