Breitband schon bald Realität

Die Vertragsunterzeichnung zum Ausbau des schnellen Internets mit Bürgermeister Max Bindl (Zweiter von rechts) und Christoph Bernik (Zweiter von links) von der Telekom. Mit im Bild der Breitbandpate der Marktgemeinde, Thorsten Malikowski (rechts), und Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
14.01.2015
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"Glückwunsch! Konnersreuth gehört zu den ersten 200 Gemeinden in Bayern, die nach dem neuen Förderverfahren jetzt mit schnellem Internet versorgt werden." Mit diesen Worten kommentierte Christoph Bernik von der Telekom den nun vereinbarten Netzausbau in der Marktgemeinde.

Im Konnersreuther Rathaus unterzeichneten der für den Breitbandausbau zuständige Unternehmensvertreter und Bürgermeister Max Bindl den entsprechenden Vertrag. Im günstigsten Fall bis Ende dieses Jahres und spätestens im ersten Quartal 2016 sollen die rund 600 Konnersreuther Haushalte über schnelle Internetzugänge verfügen.

Bürgermeister Max Bindl strahlte regelrecht, als er den Verantwortlichen der Telekom begrüßte. Grundlage für den Vertragsabschluss war die Entscheidung des Marktrats, den Auftrag für den Breitbandausbau an die Telekom zu vergeben (wir berichteten). Laut Bürgermeister Bindl hat sich die Telekom gegen die Firma Amplus AG durchgesetzt.

Nach dem Ausbau sollen Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich sein. Damit werden die Konnersreuther künftig neben dem schnellen Internet auch ein TV-Produktpaket der Telekom nutzen können. Max Bindl zeigte sich glücklich, mit der Telekom einen starken Partner an seiner Seite zu haben. Der Bürgermeister machte deutlich, dass ein schnelles Internet für Unternehmen, Betriebe und auch Privatleute enorm wichtig sei. "Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor."

Christoph Bernik dankte dem Markt Konnersreuth für das entgegengebrachte Vertrauen. "Wir versorgen Konnersreuth mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Marktgemeinde damit zukunftssicher." Nun steige die Telekom in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird laut Bernik schon jetzt ein Unternehmen für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen gesucht, auch wird das notwendige Material bestellt. Nach aktuellem Stand sollen 13 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und acht Multifunktionsgebäude installiert werden.

Eigenanteil bei 28 230 Euro

Auf NT-Anfrage teilte Breitbandpate Thorsten Malikowski mit, dass der Netzausbau insgesamt 463 606 Euro kosten werde. Die vonseiten der Gemeinde zu tragende sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke betrage 282 306 Euro. Für diese Summe erhalte der Markt aber einen Zuschuss des Freistaates Bayern in Höhe von 90 Prozent - also 254 075 Euro. Der Eigenanteil des Marktes liege damit lediglich bei 28 230 Euro.

Bürgermeister Max Bindl sprach abschließend von einem verspäteten Weihnachtsgeschenk und freute sich, dass die Bemühungen der Marktgemeinde endlich belohnt würden.
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