"Erneuerbare" als Chance

Natascha Kohnen. Bild: hfz
Lokales
Konnersreuth
24.01.2015
0
0

"Wo ist die Energiewende geblieben?" Unter diesem Motto steht die 5. Konnersreuther Energiekonferenz am 12. Februar. Als Referenten werden die Generalsekretärin der Bayern-SPD und ein Fachanwalt dabei sein.

"Wie alle Jahre handelt es sich um eine überparteiliche Veranstaltung, wobei erneuerbare Energien und speziell die Windkraft und deren positive Eigenschaften im Vordergrund stehen", sagt Cheforganisator Edgar Wenisch über die Konferenz, die wieder gemeinsam von den SPD-Ortsvereinen Konnersreuth, Mitterteich, Waldsassen, Pechbrunn und Arzberg ausgerichtet wird. Die Federführung liegt bei der SPD-Arbeitsgruppe "Energie", deren Vorsitzender Edgar Wenisch ist.

Die Konferenz beginnt am Donnerstag, 12. Februar, um 19 Uhr im Schiml-Saal. Erste Referentin ist Natascha Kohnen, Generalsekretärin und Energiebeauftragte der bayerischen SPD. Sie will die bayerische Energiepolitik näher beleuchten. Danach spricht Dr. Helmut Loibl, Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Regensburg. Er wird sich kritisch mit der in Bayern eingeführten "10-H-Reglung" auseinandersetzen.

Problem vergessen?

"Ein Thema des Abends werden auch die Argumente und die Hintergründe von Windkraftgegnern im Landkreis und bayernweit sein", erklärt Edgar Wenisch. Ein großes Ziel sei es, die erneuerbaren Energien als eine Chance für die Region herauszustellen. "Deutschland hat eine Energiewende beschlossen, jedoch ist diese ins Stocken gekommen", kritisiert Edgar Wenisch. "In Japan werden die ersten Krebspatienten behandelt, die nachweislich durch Fukushima verstrahlt wurden." Wenisch wirft die Frage auf, was etwa im Falle einer Havarie des circa 150 Kilometer vom Stiftland entfernten Atomkraftwerks Grafenrheinfeld passieren würde. Der Verfechter der Windenergie verweist auch auf das Kraftwerk im tschechischen Temelin. "Ist dieses Problem schon wieder vergessen?", fragt Wenisch. "Wohin würde man in Mitteleuropa umsiedeln, wenn ein Atomkraftwerk ein Problem hätte?"

Im Anschluss an die Vorträge gibt es laut Wenisch noch ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen. Willkommen sind alle interessierten Bürger. "Keinesfalls ist die Energiekonferenz nur Politikern oder Experten vorbehalten."
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.