"Gott fordert auf mutig zu sein"

Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm (Dritter von rechts) führte am Mittwochabend den Resl-Gebetstag an. Mit dabei Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr (Dritter von links) sowie Mitglieder des Chores, bestehend aus Ordensleuten, pastoralen Mitarbeitern und Mitgliedern der Berufungswege. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
23.11.2015
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Als einer der Menschen der Gott für uns begreifbar macht, bezeichnete Diözesan-Jugendpfarrer Thomas Helm die Konnersreuther Resl beim jüngsten Gebetstag. Die Fürbitte galt der Seligsprechung der Stigmatisierten.

"Gott hat uns aufgefordert mutig zu sein, unsere Begabungen zu nützen", sagte Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm in seiner Predigt am Mittwochabend beim Resl-Gebetstag in der Pfarrkirche St. Laurentius. Er bezog sich damit auf das Evangelium, wo der Mutige belohnt wurde. "Jeder von uns hat Fähigkeiten und Talente, die er von Gott übertragen bekommen hat, diese gilt es zu nutzen."

Musikalisch wurde der Gebetstag von Ordensleuten, pastoralen Mitarbeitern und Mitgliedern der Berufungswege gestaltet. Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr lud die Gläubigen und Pilgern ein, den Spuren unserer Resl zu folgen. "Beten wir um ihre baldige Seligsprechung." Jugendpfarrer Thomas Helm sagte, Therese Neumann sei einer jener Menschen gewesen, die Gott für uns begreifbar machten. In seiner Predigt kritisierte er die Unterschiede zwischen den Menschen in der Welt. Während die einen im Überfluss lebten, müssten viele andere leiden. "Unsere Welt ist nicht fair". Auf Therese Neumann eingehend, sagte er, "Resl hat ihre Gaben, die sie von Gott erhalten hat, richtig eingesetzt. Sie war tief frömmig. Ihr Leben war von der Feier der heiligen Eucharistie durchdrungen. Gott hatte mit ihr etwas ganz Besonderes vor. Der Empfang der heiligen Kommunion war für sie die tiefste Form ihrer Begegnung mit Gott." Thomas Helm fragte, "was ist Gottes Plan mit unserem persönlichen Leben? Hören wir in uns hinein, in unser Herz." Therese Neumann habe ihr Leben in die Hand Gottes gegeben. Es folgte eine feierliche Lichterprozession ans Reslgrab, wo um ein gutes Ende des laufenden Seligsprechungsprozesses gebetet wurde. Zum letzten Resl-Gebetstag in diesem Jahr, am 18. Dezember kommt der Abt vom Kloster Tepl, Philip Lobkowicz.
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