Im Einsatz zu jeder Jahreszeit

Rund um die Pfarrkirche gibt es immer was zu tun. Egal ob im Sommer oder jetzt im Winter - Josef Scharf wird es nie langweilig. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
04.12.2015
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"Ich mache weiter, solange es mir die Gesundheit erlaubt", sagt Josef Scharf, der im Januar 79. Geburtstag feiert. Die Marktgemeinde hat sein vielseitiges Wirken bereits 2009 gewürdigt - mit dem Kulturehrenpreis.

Geboren in Rainertshausen (Holledau) ist er längst Konnersreuther. Seit 2001 verbringt er seinen "Ruhestand" im Stiftland - mit seiner Frau Gabriele, einer gebürtigen Konnersreutherin, mit der er seit 39 Jahren verheiratet ist.

Scharf war früher 25 Jahre lang Hausmeister in einem Behindertenwohnheim am Ammersee. Seit 14 Jahren genießt er den "Un-Ruhestand": Im Resl-Hauses leistet er regelmäßig Dienst, beantwortet Fragen der Pilger und langt auch mal hin, wenn sein Einsatz gefragt ist. Im Resl-Garten hilft Scharf bei der Pflege der Beete und der Rasenfläche. Er weiß sich geborgen in einem tollen Team, wie er ausdrücklich sagt. Ein Hauptaugenmerk seines Einsatzes gilt dem Bereich rund um die Pfarrkirche St. Laurentius. In allen Jahreszeiten gibt es hier etwas zu tun. "Diese Arbeiten müssen täglich bis 7 Uhr morgens abgeschlossen sein", erklärt er pflichtbewusst. Darüber hinaus ist er für den Pfarrgarten zuständig, erledigt Mäharbeiten schneidet Sträucher zurück oder pflegt die Blumen am Theresienbrunnen. Und dann ist noch das Laub, das von den Bäumen fällt.

Die KAB-Seniorenrunde

Nebenbei leitet Scharf noch die KAB-Seniorenrunde. "Wir treffen uns alle zwei Wochen im Benefizium zum gemütlichen Beisammensein, bei Kaffee und Kuchen sowie gemütlicher Unterhaltung". Regelmäßig bis zu 15 Personen sind da mit dabei.

Gläubiger Christ

Josef Scharf ist ein gläubiger Christ. So ist es für ihn selbstverständlich, dass er regelmäßig im Kloster Theresianum bei der Anbetung mit eingesetzt ist. Die wenige Zeit, die ihm noch bleibt, nutzt er für seine Hobbys. Da ist zum einen das Sterne gucken, "Ja, ich bin ein Hobbyastronom und habe zu Hause ein Fernrohr." Weiter betreut er mit Leidenschaft seine Kakteenzucht im heimischen Garten. Dazu gehört für ihn auch die tägliche Lektüre der Heimatzeitung. "Ich habe großes Vertrauen in sie", sagt Scharf über Therese Neumann und glaubt auch, dass "... sie bald seliggesprochen wird. Ich verehre sie", nennt er einen Grund, der ihn bei seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten motiviert. Zwar hat Scharf die Resl nicht persönlich gekannt. Aber von ihrem Leben und ihrem Leiden ist er fest überzeugt.
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