In fünf Tagen nach Altötting

Bereits zum fünften Mal fuhren Pilger mit dem Rad von Konnersreuth nach Altötting. Natürlich war die Freude groß, als die Gruppe am Ziel (Bild) eintraf. Bild: hfz
Lokales
Konnersreuth
11.06.2015
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Auf den "Weg zu Gott" nach Altötting machten sich heuer zum fünften Mal Radwallfahrer aus Konnersreuth und Umgebung. Cheforganisator Edgar Wenisch zog am Ende ein durchwegs positives Fazit.

"Die gesamte Wallfahrt verlief bei herrlichen Sonnenschein", berichtete Wenisch. Insgesamt 400 Kilometer hatten die Pilger über fünf Tage verteilt zu bewältigen. Die längste Tagestour war 120 Kilometer lang.

Angemeldet hatten sich 24 Teilnehmer aus Konnersreuth, Mitterteich, Kleinsterz, Neualbenreuth, Plößberg sowie ein junger Mann aus Oberbayern. Pater Thomas Mühlberger begleitete die Gruppe mit seinem eigenen Fahrrad bis nach Schwandorf. Mit dabei war heuer zum zweiten Mal auch ein tierischer Begleiter: Der kleine Malteser-Hund "Teiss" genoss die Tour erneut von seinem Plätzchen in einem Rucksack aus.

Los ging es am ersten Tag bereits um 6 Uhr morgens direkt nach dem Pilgersegen bei der Pfarrkirche. Nach der Übernachtung in Schwandorf fuhren die Teilnehmer am zweiten Tag weiter nach Wörth an der Donau. Wie auch schon in den Vorjahren sei dabei vor allem der schmucke Ort Kallmünz in Erinnerung geblieben, so Wenisch. Am dritten Tag steuerten die Radler Landsberg am Lech an, am vierten Tag war Pfarrkirchen das Ziel. Am Sonntag ging es dann wieder um 6 Uhr morgens los, so dass die Gruppe gegen 10 Uhr die Gnadenkapelle in Altötting erreichte. Alle Teilnehmer haben bis zum Ende durchgehalten.

"Die Temperaturen lagen zum Teil bei bis zu 32 Grad, so dass vor allem Wasser und Sonnenöl gefordert waren", erklärte Edgar Wenisch. Rund zwei Hektoliter Mineralwasser hätten die Radler während der Tour verbraucht. Bruno Kraus vom Roten Kreuz, der die Radwallfahrer schon seit fünf Jahren begleitet, sei deshalb auch heuer wieder ein sehr gefragter und wichtiger Mann gewesen.

Am Ziel besuchten die Radler einen Gottesdienst, danach ging es mit dem Bus zurück nach Konnersreuth, wo sie von Pater Thomas Mühlberger empfangen wurden. "Dort wurde die Wallfahrt mit einer beeindruckenden Abendandacht beendet", so Wenisch.

Der Cheforganisator bedankte sich abschließend bei den Mitfahrern, seinen Organisationsteams und den Sponsoren. Sie alle hätten dazu beigetragen, dass auch die fünfte Tour trotz der Strapazen wieder problemlos verlaufen sei. Bereits jetzt lädt er zur sechsten Radwallfahrt im kommenden Jahr ein.

Als Ziel haben sich die Radwallfahrer die Unterstützung des Seligsprechungsprozesses der Resl gesetzt. Zudem soll für Konnersreuth als Pilgerort geworben werden. Natürlich kann jeder Radler auch die Gelegenheit nutzen, persönliche Anliegen mit nach Altötting zu nehmen.
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