Jesus im Leiden gefolgt: Generalvikar Andreas Kutschke würdigt Therese Neumann
Leben im Zeichen der Passion

Generalvikar Andreas Kutschke (Mitte) aus der Diözese Dresden-Meißen war der Hauptzelebrant beim jüngsten Resl-Gebetstag. Mit am Altar standen Pater Benedikt Leitmayr (links) und Pater Benedikt Voss. Bild: kro
Lokales
Konnersreuth
22.10.2015
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Gut besucht war der jüngste Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann in der Konnersreuther Pfarrkirche. Als Hauptzelebrant war dazu Generalvikar Andreas Kutschke von der Diözese Dresden-Meißen nach Konnersreuth gekommen.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr hieß die Gläubigen willkommen und stellte den Hauptzelebranten näher vor. Andreas Kutschke besuchte einst das Gymnasium in Fockenfeld und baute dort auch das Abitur. 2002 wurde er zum Priester geweiht. Seit 2013 ist er Generalvikar und zudem Diözesanadministrator in der Diözese Dresden-Meißen.

In seiner Predigt ging der Generalvikar vor allem auf das Tages-Evangelium ein, das zum Ausdruck bringe, das die Apostel Jakobus und Johannes nichts begriffen hätten, als sie darum baten, direkt links und rechts neben Jesus sitzen zu dürfen. Der Glaube sage etwas anderes, so Andreas Kutschke. Vielmehr gehe es darum, Jesus im Leiden nachzufolgen, so wie es Therese Neumann getan habe. Sie habe ihr Leben ganz im Zeichen der Passion Jesu Christi gelebt. Aus diesem Grund seien viele Menschen nach Konnersreuth gekommen und mit einem tiefen Glauben wieder nach Hause gefahren.

Therese Neumann habe darauf verwiesen, dass man ganz nah bei Jesus Christus bleiben sollte. Dies könne erreicht werden durch regelmäßiges Beten, durch die Liebe zum Nächsten und die Bereitschaft, zu dienen. "Wir gehen mit Jesus auf seinem Kreuzweg und werden durch das österliche Licht erhellt in unserer Dunkelheit", sagte Andreas Kutschke. "Bleiben wir dankbar, dass es der Herr mit uns immer wieder versucht und einfache Menschen zur Heiligkeit führt."

Nach dem Gottesdienst folgte eine Lichterprozession zum Grab von Therese Neumann, wo weiter für die Seligsprechung gebetet wurde. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes hatte der Mitterteicher Chor "Music & More" unter der Leitung von Kathrin Filbinger übernommen. Die Sänger hatten sich dazu anders als sonst üblich inmitten der Gläubigen aufgestellt.
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