Jugendliche gut eingebunden

Kaum Fragen hatten die Jugendlichen bei der Konnersreuther Jungbürgerversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Max Bindl (rechts) berichtete ausführlich vom Geschehen in der Marktgemeinde. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
13.11.2015
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Lediglich zum Jugendkeller stellten sie einige Fragen, ansonsten gab es von den Jugendlichen keine Wortmeldungen. Dafür hatte Bürgermeister Max Bindl bei der Jungbürgerversammlung viel Wissenswertes über die Marktgemeinde parat.

Noch heuer soll die Einhausung des Jugendkellers fertiggestellt werden, versicherte der Bürgermeister. "Dort sind noch kleinere Restarbeiten fällig, die demnächst ausgeführt werden. Weiter wies Bindl darauf hin, dass sich die Goasererjugend im kommenden Jahr neu aufstellen wolle.

In seinen Ausführungen zur allgemeinen Situation in der Marktgemeinde berichtete Bindl von 68 Kindergartenkindern, 59 Grundschulkindern und 72 Kindern, die weiterführende Schulen besuchen. Hinzu kommen noch 24 Schüler am kleinstes Gymnasium Bayerns in Fockenfeld. Insgesamt leben in der Marktgemeinde derzeit 336 Personen unter 18 Jahren. 354 Personen sind älter als 65. Zur Welt kamen heuer bislang 14 Konnersreuther.

382 Teilnehmer

Den Haushalt der Marktgemeinde bezeichnete der Bürgermeister als stabil, die Verschuldung sei weiter gesunken. Größter Ausgabebrocken seien die Personalkosten. Anschließend sprach Bürgermeister Max Bindl von einem tollen Vereinsleben. "Hier sind wir sehr gut aufgestellt." Insgesamt 382 Teilnehmer habe man heuer bei den 16 Veranstaltungen des Ferienprogramms gezählt. Diese seien von 84 Personen betreut worden. "Und das alles ehrenamtlich", wie Bindl ausdrücklich betonte. Beim Thema Breitbandausbau versicherte der Bürgermeister erneut, dass Konnersreuth spätestens bis zum 16. Januar ans schnelle Internet angeschlossen sein werde. Als "tolles Highlight" bezeichnete er das Bürgerfest mit einem Erlös von 7500 Euro. Beibehalten werden solle in jedem Fall die gemeindliche Förderung der Jugendarbeit mit 2000 Euro jährlich.

Von den versammelten Jugendlichen wollte Bindl wissen, ob sie Interesse hätten dabei zu helfen, die Tradition des "Spechtengehens" am Heiligabend aufrechtzuerhalten. Denn der bisherige Organisator Ludwig Günthner könne sich wegen seines Alters und aus gesundheitlichen Gründen hier nicht mehr engagieren. Die Feuerwehrjugend will jetzt darüber beraten, hier in die Bresche zu springen.

Jugendbeauftragter Wolfgang Pötzl dankte den Vereinen und Organisationen für eine überaus aktive Jugendarbeit. Sein Dank galt Bürgermeister Max Bindl, der die Jugendlichen und ihn persönlich immer zu einem Gespräch empfange, falls Probleme auftauchen. Auch Pötzl wusste, dass die jungen Leute in den Vereinen vor Ort gut eingebunden seien. "Solltet ihr Probleme haben, habt keine Scheu, kommt zu mir, wir finden immer eine Lösung", sagte er zu den anwesenden Jugendlichen.

Nicht zuletzt wies Bürgermeister Max Bindl darauf hin, dass die Kommunale Jugendarbeit im April 2016 zu einem "Kreisrunden Tisch" nach Konnersreuth einlädt. Dazu sind alle Interessierten willkommen.
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