Kaplan Thomas Kopp würdigt Therese Neumann
Unfassbares Beispiel

Kaplan Thomas Kopp führte den jüngsten Resl-Gebetstag als Hauptzelebrant und Prediger an. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
25.10.2014
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"Jeden Freitag, von 1926 bis zu ihrem Tod, erlebte und erleidete sie in ihren Visionen die Wundmale Christi", betonte Kaplan Thomas Kopp aus Wunsiedel beim jüngsten Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann. "Viele Tausende Menschen wurden Zeugen dieser Ereignisse. Sie waren innerlich erschüttert und doch fasziniert, dass Gott der Allmächtige eine von uns, aus unserem Menschenschlag, teilnehmen ließ an seinem erlösenden Leiden. Gott wollte der Welt durch die Resl ein unfassbares Beispiel geben", so Kopp.

Orientierungshilfe

Kaplan Kopp zeigte sich überzeugt, dass Gott den Menschen eine Orientierungshilfe habe geben wollen. "Die Resl wusste sehr wohl, was Leiden, langes Leiden bedeutet. Das Entscheidende dabei ist, in welcher Gesinnung, Haltung und Überzeugung sie das Leiden und die Schmerzen ertragen hat, aus Gehorsam gegenüber dem Vater im Himmel."

Der Kaplan vertrat die Ansicht, dass die Menschen nie kränker gewesen seien als heute, physisch wie psychisch. "Und wenn man in diesen existenziellen Situationen keinen Glauben an Christus mehr hat, kommen solche Gesetze wie in Belgien und Holland auf den Tisch, die sogar bei schwerkranken Kindern aktive Sterbehilfe ermöglichen." Es komme wohl nicht von ungefähr, dass Therese Neumann ausgerechnet in diesen Ländern die meisten Gebetserhörungen zugeschrieben würden. "Gerade die Resl hat durch ihre Haltung zum Leiden gezeigt, was Kirche bedeutet. Ihre Leidensbereitschaft entsprang aus ihrer großen Liebe zur heiligen Eucharistie."

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor "Fontana di Vita" unter der Leitung von Sonja Heindl umrahmt. Der Gebetstag endete mit einer Lichterprozession zum Resl-Grab auf dem Friedhof.
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