Kraft durch Rosenkranz

Dekan Ludwig Waldmüller (rechts) empfahl beim Resl-Gebetstag: "Jesus will wissen, wie es uns geht, was mit uns los ist. Und vergessen wir dabei nicht Danke zu sagen." Mit im Bild der Konnersreuther Seelsorger Pater Benedikt Leitmayr. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
26.05.2015
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"Unser Gebet hilft, das eigene Leben und die Aufgaben unseres Lebens zu tragen." Mit diesen Worten ermunterte Dekan Ludwig Waldmüller die zahlreichen Gläubigen in der Pfarrkirche. Der Seelsorger aus Memmingen führte den Resl-Gebetstag an.

Die Gläubigen forderte Ludwig Waldmüller auf: "Beten Sie den Rosenkranz, wo immer Sie auch sind." Musikalisch gestaltete den Gebetstag der Männergesangverein Konnersreuth unter Leitung von Josef Rosner. Am Ende zogen die Gläubigen in einer feierlichen Lichterprozession ans Reslgrab.

Der Konnersreuther Seelsorger Pater Benedikt Leitmayr stellte Dekan Ludwig Waldmüller als früheren Studienkollegen von Professor Dr. Wolfgang Vogl in Rom vor. Pater Benedikt kennt den Geistlichen aus Memmingen aus gemeinsamen Tagen in Lourdes. Pater Benedikt forderte die Gläubigen weiter zum Gebet für die baldige Seligsprechung der Resl auf.

Dekan Waldmüller informierte die Gottesdienstbesucher, "dass die Resl auch bei uns zu Hause eine Rolle spielt". Nicht zuletzt stamme Fürst Waldberg von Zeil, der einst beim Kauf von Schloss Fockenfeld half, aus Memmingen. Er selbst erfuhr von der "Konnersreuther Resl" erstmals im Gymnasium. "Ich freue mich, dass ich hier sein darf." In seiner Predigt erinnerte Dekan Waldmüller an Theresia von Avila, der Namenspatronin der Resl. "Ähnlich wie unsere Resl wollte auch die heilige Theresia in Gott den Frieden finden. Und den Frieden in Gott fand sie im Gebet. Nötig dazu ist ein innerliches Gebet." Weiter war dem Geistlichen wichtig "dass Gott in unserem kleinen Palast, in unserem Herzen wohnt". Waldmüller bedauerte: "Und da lassen wir ihn oft alleine." Ein innerliches Gebet bedeute, sich auf Gott zu konzentrieren. "Das innere Gebet ist das Atemholen der Seele."

Weiter sprach sich der Dekan dafür aus, wieder mehr bewusst zu machen, "mit wem rede ich im Gebet eigentlich, nämlich mit Gott". Das Gebet helfe, das eigene Leben und die Aufgaben des Lebens zu tragen. "Das Beten macht uns Menschen stark. Durch das Beten pflegen wir unsere Beziehung zu Gott." Dekan Ludwig Waldmüller bat die Gläubigen: "Treffen wir uns wieder regelmäßig zum Gebet, zu Gesprächen mit Gott. Jesus will wissen, wie es uns geht, was mit uns los ist. Und vergessen wir dabei nicht Danke zu sagen. Das Gebet trägt unser Leben. Gebet schafft Frieden."
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