Neues Pflaster und Laternen

Die ursprünglich für 2013 vorgesehene Sanierung des Vorplatzes der Aussegnungshalle auf dem Konnersreuther Friedhof nimmt die Marktgemeinde im Laufe dieses Jahres in Angriff. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
23.01.2015
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Noch in diesem Jahr erhält das Umfeld der Aussegnungshalle auf dem Konnersreuther Friedhof ein neues Gesicht. Weiter beschloss der Marktgemeinderat den Bau einer neuen Bushaltestelle - und nicht zuletzt ging es um einen neuen Fußweg und die Forderung eines Anwaltsbüros.

Geplant ist, dass die Friedhofsbereiche vor und neben der Aussegnungshalle, die Wegeanschlüsse und der Zugang zum Kriegerdenkmal gepflastert und mit einer Graniteinfassung versehen werden. Weiter sollen bis zu drei Laternen installiert werden.

Kosten rund 40 000 Euro

Ende Januar werde der Bauausschuss Größe und Farbe der Pflastersteine festlegen. Auch Pater Benedikt Leitmayr werde dabei sein, wie es hieß. Danach sollen fünf Firmen aus der Region um die Abgabe eines Angebotes gebeten werden. Die Planungen übernimmt das Ingenieurbüro Bork, die Bauüberwachung wird bei der Marktgemeinde liegen. Die rund 40 000 Euro teuren Maßnahmen waren eigentlich für 2013 vorgesehen, hatten aber unter anderem aus haushaltstechnischen Gründen verschoben werden müssen.

Uwe Rosner (CSU) fragte nach, ob es Überlegungen zur Errichtung einer Urnenwand gebe. Bürgermeister Max Bindl sicherte zu, dies mit dem Ingenieurbüro zu prüfen.

Einig war sich der Marktrat, im Wohngebiet "Gesteiner" eine Bushaltestelle einzurichten. Vorstellbar sei dies beim "Gänsteich" am westlichen Fahrbahnrand, weil dieser Bereich zentral liege und gut einsehbar sei. Das Gremium folgte damit einem Antrag von Petra Andritzky. Sie hatte argumentiert, dass Schüler dann nicht mehr zum rund ein Kilometer entfernten Oberen Markt gehen müssen. Bürgermeister Bindl und die Sprecher aller Fraktionen begrüßten die Idee. Weiter berichtete Bindl von einer Unterredung mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes zur Schaffung eines 2,50 Meter breiten Fuß- und Radweges zwischen dem Kreisverkehr und dem Fockenfelder Weg (Backhaus Kutzer). Derzeit sei das Ingenieurbüro Bork mit der Vorplanung beschäftigt, aus der die Kosten für Grunderwerb und Ausbau hervorgehen sollen. Laut Marktverwaltung könne ein Fördersatz in Höhe von 75 Prozent beantragt werden. Der Bau des Weges solle 2016 vollzogen werden. Mittelfristig soll der Weg in Richtung Mitterteich ausgebaut werden. Das Gremium zeigte sich mit dem Vorgehen einverstanden.

Bürgermeister Bindl informierte abschließend über das Schreiben eines Berliner Anwaltsbüros. Demnach habe die Marktgemeinde mit der Verwendung einer (inzwischen entfernten) Luftaufnahme von Fockenfeld auf ihrer Homepage Urheberrechte verletzt. Gefordert werde eine Entschädigung in Höhe von 3200 Euro. Bindl betonte, dass die Angelegenheit zwischenzeitlich einem Rechtsanwalt übergeben worden sei.
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