Pilgerverein: Spitze formiert sich nach dem Tod von Sibylle Koczy neu - Pater Benedikt: ...
Stephan Lauterbach der oberste Touristiker

Mit dieser Mannschaft geht der Pilger- und Tourismusverein in die kommenden drei Jahre. Mit dabei (von links) Konrad Härtl, Bürgermeister Max Bindl, Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr, Aurelia Haberkorn, Andreas Neumann, der neue Vorsitzende Stephan Lauterbach, Barbara Wenisch, Isabella Grandi und Richard Schiedeck. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
07.12.2015
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Neuer Vorsitzender des 2006 gegründeten Pilger- und Tourismusvereins ist Stephan Lauterbach. Er wurde bei der Jahresversammlung im Gasthof Schiml einstimmig zum Nachfolger von Sybille Koczy gewählt, die im vergangenen Jahr gestorben war. Aktuell zählt der Verein 32 Mitglieder. Stellvertretende Vorsitzende Aurelia Haberkorn, die bislang die Amtsgeschäfte kommissarisch geführt hatte, gab den Jahresbericht. Sie erinnerte an das großartige Wirken von Frau Koczy, die sich viele Verdienste um den Tourismus in der Gemeinde erworben hat. In ihrem Bericht erinnerte Frau Haberkorn an die Teilnahme am Deutschen Katholikentag im vergangenen Jahr in Regensburg, sowie an zahlreichen Messen in Würzburg und Nürnberg. Weiter gab es Ehrungen für langjährige und treue Urlauber. Vorerst auf Eis gelegt wurde das Vorhaben, im Ort einen Vereins-Schaukasten aufzustellen. Als möglicher Standort wurde die Treppe zur Kirche, Nähe Metzgerei Malzer, genannt.

Kostbar und wunderschön

Ein Thema waren die Übernachtungszahlen: Diese seien 2014 weiter rückläufig gewesen; außerdem ging es um den neuen Waldbesinnungspfad, den die bayerischen Staatsforste (wir berichteten mehrmals) errichten ließen. Frau Haberkorn erinnerte daran, dass der Verein schon 2007 versucht hatte, diesen Weg neu zu beleben. Doch dies sei an fehlenden Finanzmitteln gescheitert. Frau Haberkorn zeigte sich überzeugt, dass mit dem Waldbesinnungspfad etwas kostbares und wunderschönes entstanden ist. Der Pfad mache Konnersreuth attraktiver.

Internationale Besucher

Bürgermeister Max Bindl zeigte sich mit der Entwicklung der Übernachtungen im laufenden Jahr zufrieden. Bis Ende September kam es zu 3024 Ankünften, die 6013 Übernachtungen im Markt buchten. Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr freute sich, dass im Resl-Haus heuer wesentlich mehr Besucher gezählt wurden. Zugenommen habe der Zuspruch junger Leute und von Gästen aus Tschechien. "Konnersreuth ist durch die Resl weltberühmt geworden", sagte der Salesianer sprach von internationalen Besuchern. Er, Pater Benedikt, erhalte viele Briefe aus dem In- und Ausland; diese würden nach Möglichkeit auch beantwortet. Nach wie vor sehr gut besucht seien die Gebetstage. "Das weltweite Interesse an unserer Resl ist ungebrochen", fand Pater Benedikt.

Gleichzeitig kündigte er an, dass das Resl-Haus dringend saniert werden muss. Das Denkmalschutzamt war bereits vor Ort, die Förderanträge wurden eingereicht. In der abschließenden Diskussion bat Barbara Wenisch die Beteiligung am Katholikentag 2016 in Leipzig zu prüfen. Aktualisiert werde müssten die Ortstafeln, die aus den Anfangsjahren des Vereins stammten und im gesamten Ort verstreut seien. (Info-Kasten)
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