Resl-Gebetstag mit Pfarrer Markus Urban - Rat des Seelsorgers: Bei Ängsten und Nöten noch ...
"Sie hat Glauben und Vertrauen auf Jesus vorgelebt"

Pfarrer Markus Urban (links) hob hervor: "Das Gebet gehört zum christlichen Alltag. Es will uns stärken und unser Herz auf Jesus Christus lenken." Mit im Bild Pater Benedikt Leitmayr. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
24.11.2014
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"Konnersreuth und Fockenfeld sind mir in der Zeit von 1995 bis 2000 zur Heimat geworden. Ich war fünf Jahre Bürger des Marktes Konnersreuth, als ich in Fockenfeld mein Abitur machte", sagte Pfarrer Markus Urban, der den Resl-Gebetstag anführte. Heute ist er Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen, bei Neunburg vorm Wald. Musikalisch gestaltet haben den Gebetstag die Waldsassener Blechbläser unter der Leitung von Armin Scharnagl.

"Wir bitten heute wieder um die baldige Seligsprechung unserer Resl", begann Pater Benedikt Leitmayr den Gottesdienst. Pfarrer Markus Urban erinnerte in seiner Predigt an den Weihetag der Basiliken St. Peter und St. Paul in Rom, der mit dem Resl-Gebetstag im November zusammenfalle. "Therese Neumann hat uns den Glauben, das Vertrauen in den Heiland vorgelebt. Jesus selbst sagte: Habt Vertrauen. Ich bin es, fürchtet euch nicht." Therese Neumann habe dieses unerschütterliche Vertrauen in Jesus Christus umgesetzt. "Darin kann sie uns ein Vorbild sein." Pfarrer Urban versuchte den Gläubigen Ängste zu nehmen, Furcht vor Krankheit und Alter, Angst um die Kinder und deren Zukunft. "Wir sollen wissen, wir alle sitzen miteinander in einem Boot. Vorbild ist uns da Jesus Christus. Er betete in seiner Angst noch inständiger." Der Seelsorger fuhr fort: "Es ist, weiß Gott, ein Geschenk des Himmels, wenn man in seiner Not jemanden findet, an dem man sich festhalten kann, der mitgeht, der bleibt. Wie gut, wenn wir mit unseren Ängsten, unseren Sorgen und Nöten nicht alleine sind. Wie gut, wenn jemand bei uns ist, wenn das Lebensboot in den Wellen hin- und hergeworfen wird, wenn der Sturm braust und die Angst in uns aufsteigt." Der Geistliche zeigte sich überzeugt: "Solange Jesus uns im Blick hat, werden wir zwar nicht ohne Angst sein, aber die Fluten werden uns nicht verschlingen. Schauen wir Jesus ins Gesicht, blicken wir in seine Augen und rufen: Herr rette mich. Therese Neumann hatte dieses tiefe Vertrauen zu ihrem Heiland."

Pfarrer Urban erinnerte an seine Fockenfelder Zeit: "Wie oft haben wir, die Schüler zusammen mit den Patres und den Schwestern, in den verschiedensten Anliegen von Kirche und Welt, aber auch in unseren persönlichen Lebensstürmen gebetet. Ja, das Gebet gehört zum christlichen Alltag. Es will uns stärken und unser Herz auf Jesus Christus lenken."

Eine feierliche Lichterprozession zum Grab von Therese Neumann beschloss den Gebetstag.
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