Resl-Gebetstag mit Pfarrer Reinhard Forster
"Jesus hat die Welt verändert"

Der frühere Falkenberger Pfarrer Reinhard Forster, heute in Kirchenpingarten tätig, führte den letzten Resl-Gebetstag in diesem Jahr an. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
27.12.2014
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"Der Name Jesus war früher ein Allerweltsname, nichts Besonderes", sagte Pfarrer Reinhard Forster beim letzten Resl-Gebetstag in diesem Jahr. Er beschäftigte sich mit der Namensgebung des Kindes in der Krippe. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Konvent der Zisterzienserinnen der Abtei Waldsassen begleitet. Auch Äbtissin Laetitia Fech verstärkte das Gesangsensemble.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr hieß Pfarrer Forster willkommen, der bereits zum dritten Mal einen Resl-Gebetstag eucharistisch begleitete. "Wir beten in dieser adventlichen Zeit um die Seligsprechung unserer Resl und öffnen unsere Herzen für die Ankunft des kleinen Jesuskindes", sagte der Pater. Gefeiert wurde der Resl-Gebetstag als Lichtergottesdienst, die Kirche erstrahlte ausschließlich im Kerzenschein. Pfarrer Reinhard Forster ging auf den Namen des kleinen Kindes in der Krippe ein. Ein Engel habe Josef im Traum den Namen Jesus geflüstert, so solle er das Neugeborene nennen.

"Nach diesem eigentlich unbedeutenden Namen sollte das Kind im Stall von Bethlehem genannt werden. Dieser Name wurde später so bedeutend, dass er am Ende am Kreuz steht. Jesus hat die Welt verändert", betonte der Geistliche. Gott habe seinen Sohn auf die Welt geschickt, wo er seine ganze Menschlichkeit offenbarte. "Gott ist einer von uns, er rettet uns mit diesem Kind. Wo Gott bei uns Menschen seinen Platz in unseren Herzen findet, wird die Erde auf göttliche Weise hell", war der Prediger überzeugt. "Rufen wir weiter Gott als unseren Herrn an."

Mit einer feierlichen Lichterprozession ans Grab der Resl und dem Enthüllen des Adventsfensters am Resl-Haus endete der Gebetstag. Diese Reihe wird auch im kommenden Jahr fortgeführt.
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