Schule und Rathaus

Lokales
Konnersreuth
16.11.2015
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Mit dem Programm sollen Kommunen im "Raum mit besonderem Handlungsbedarf" unterstützt werden, wie Verwaltungs-Geschäftsleiter Markus Troesch sagte. Üppig gefüllt ist der Geldtopf nicht. "Aber es gibt die Möglichkeit auf eine 90-prozentige Förderung."

Dies sei eine Chance für Konnersreuth, sagte Troesch bei der jüngsten Sitzung des Marktrats. Einig waren sich die Freien Wählern und CSU, dass das Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) eine "Supersache" ist, wie der neue CSU-Fraktionsvorsitzende Andreas Malzer feststellte. "Es gibt viel zu tun, packen's wir an", sagte Reinhard Wurm (Freie Wähler). Gegen eine Inanspruchnahme der Fördergelder sprachen sich derweil Edgar Wenisch und Wolfgang Pötzl (beide SPD) aus. "Wegen der geringen Fördersumme von nur 289 Millionen Euro für ganz Bayern bleibt für Konnersreuth nicht viel übrig", sagte Wenisch und warnte vor allzu großem Optimismus.

Energetische Maßnahmen

Das Bayerische Innenministerium hat im Oktober das neue Kommunal-Investitionsprogramm aufgelegt. Die in Bayern zur Verfügung stehenden Mittel sollen für energetische Maßnahmen an kommunalen Gebäuden und Einrichtungen, sowie für Maßnahmen des Barriereabbaus und des Städtebaus verwendet werden.

Alle Gemeinden im Landkreis könnten in den Genuss der Förderung kommen, wie es hieß. Bürgermeister Max Bindl nannte als mögliche Projekte Schule und Rathaus, die energetisch saniert werden müssten und zudem einen barrierefreien Zugang erhalten könnten. Bezüglich Revitalisierung der Leerstände nannte Bindl den Schafferhof.

Nachdem derzeit eine städtebauliche Grobanalyse mit dem Bayreuther Architekturbüro RSP läuft, bietet es sich an, dieses Büro eng mit bei der Erstellung der Bewerbung einzubeziehen. Bindl betonte, bis spätestens 15. Februar müssten die Bewerbungsunterlagen eingereicht sein. "Es ist dies ein Programm, wo wir dabei sein sollten", bat der Bürgermeister um Unterstützung.

5000 Euro für Bewerbung

Markus Troesch bezifferte die Planungskosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen auf rund 5000 Euro. (Im Blickpunkt)
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