"Technische Meisterwerke"

Im Wald-Windpark "Blausäulenlinie" informierte sich die SPD-Delegation um Generalsekretärin Natascha Kohnen (Mitte) und Edgar Wenisch (Dritter von rechts) über die dortigen Anlagen. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
18.02.2015
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Strom für bis zu 6000 Haushalte erzeugen die drei Anlagen im Wald-Windpark "Blausäulenlinie" bei Arzberg. Dies und noch einiges mehr erfuhren kürzlich Konnersreuther Sozialdemokraten und Bayern-SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen bei einem Ortstermin.

"Unsere drei Windräder sind wahre technische Meisterwerke", betonte Marco Krasser, Geschäftsführer der Gesellschaft Zukunfts-Energie Fichtelgebirge (ZEF), als er die SPD-Delegation im Vorfeld der 5. Konnersreuther Energiekonferenz (wir berichteten) im Windpark empfing. Mit dabei waren neben Energiekonferenz-Organisator Edgar Wenisch auch SPD-Ortsvorsitzender Siegfried Zitterbart, DGB-Kreisvorsitzender Klaus Schuster und der Arzberger Bürgermeister Stefan Göcking.

In Betrieb sind die drei Windräder mit einer Nabenhöhe von 141 Metern seit August vergangenen Jahres. Die Türme aus Stahlbeton haben einen Durchmesser von bis zu 9,6 Metern, wie Marco Krasser informierte. Insgesamt seien in den Windpark 15,6 Millionen Euro investiert worden, 1,3 Millionen Euro davon hätten Bürger in Form von Beteiligungen beigesteuert. "Wir mussten den Verkauf von Anteilen stoppen, wir waren sogar überzeichnet", berichtete Krasser und sprach von einem großen Erfolg. Bewusst habe man die Einstiegshürde niedrig gehalten und Anteile für 500 Euro angeboten. Weiter stellte der Sprecher die ZEF vor. Dabei handle es sich um ein interkommunales Konstrukt, gebildet von Fichtelgebirgsgemeinden.

Die Waldflächen haben laut Krasser die Bayerischen Staatsforsten zur Verfügung gestellt, umgesetzt habe das Projekt die Firma Ostwind aus Regensburg.
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