Wortkarge Jungbürger

Zehn Teilnehmer hießen Bürgermeister Max Bindl (rechts) und Markträte aus allen Fraktionen zur Jungbürgerversammlung im Sitzungssaal des Rathauses willkommen. Bild: jr
Lokales
Konnersreuth
07.11.2014
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Immerhin zehn Jugendliche folgten der Einladung der Marktgemeinde zur Jungbürgerversammlung ins Konnersreuther Rathaus - allerdings meldete sich nur ein junger Mann mit Anfragen zu Wort.

Fast so groß wie die Gruppe der Jugendlichen war die Anzahl der Markträte - gleich neun Mitglieder aus allen Fraktionen hatten sich eingefunden. Bürgermeister Max Bindl gab in seinem rund 30-minütigen Vortrag einen Überblick über die aktuelle Situation in der Marktgemeinde. So seien zum 30. Juni dieses Jahres 1933 Einwohner registriert gewesen, darunter 316 unter 18 Jahren und 431 über 60 Jahre. 73 Mädchen und Buben besuchten den Kindergarten, 55 Kinder die Grundschule. 81 Kinder und Jugendliche seien in den Realschulen und am Gymnasium eingeschrieben.

Bindl listete die umfangreichen Aufgabenbereiche der Marktgemeinde auf, darunter Feuerwehrwesen, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Straßenunterhalt, Winterdienst und Gewässerschutz. Unterhalten würden unter anderem drei Feuerwehrhäuser, der Bauhof, die Kläranlage, Wasserquellen, Hochbehälter und der Badeweiher. Beschäftigt seien in den gemeindlichen Einrichtungen 34 Mitarbeiter. Das Kommunalunternehmen (KUK) betreibe aktuell vier Photovoltaikanlagen. Bis Ende 2015 sollen schnelle Breitbandanschlüsse zur Verfügung stehen.

Probleme ansprechen

Als erfreulich bewertete der Bürgermeister die Teilnahme von 373 Kindern am Ferienprogramm. Betreut worden seien sie von 99 Helfern von Vereinen und Organisationen. Ausdrücklich warb Max Bindl für Bayerns kleinstes Gymnasium in Fockenfeld. Jugendbeauftragter Wolfgang Pötzl betonte, dass man im Rathaus für jeden Bürger ein offenes Ohr habe. Die Jugendlichen sollten keine Berührungsängste haben und mögliche Probleme einfach ansprechen. "Ich bin gerne Partner der Jugend", sagte Pötzl.

Bei der anschließenden Fragerunde brachte nur Benedikt Wenisch zwei Anliegen vor. Er kündigte die Aufwertung des Jugendkellers an, so dass auch Musikgruppen oder DJs auftreten können. Dazu wünschte er sich Unterstützung bei der Überdachung des Eingangsbereichs. Außerdem fragte er nach der Möglichkeit, im Jugendkeller künftig auch DVD-Filme zeigen zu können. Bürgermeister Bindl sicherte Hilfe zu, bat die Jugendlichen aber auch, sich bei den Arbeitseinsätzen einzubringen.
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