Gemeindepolitik Thema bei Freie-Wähler-Treffen
Grenze bei drei Millionen

Politik
Konnersreuth
07.05.2016
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51 Mitglieder zählt derzeit der Ortsverband der Freien Wähler, der kürzlich zur Jahresversammlung ins Gasthaus "Kouh-Lenzen" eingeladen hatte. Vorsitzender und Bürgermeister Max Bindl erinnerte an die Aktionen der vergangenen Monate, darunter Betriebsbesichtigungen, die Teilnahme am Bürgerfest und am Ferienprogramm sowie ein gemeinsamer Ausflug mit dem Rauchclub Höflas.

Im "Bericht aus dem Rathaus" listete Max Bindl eine Reihe von Anschaffungen auf und verwies auf den Abschluss der Dorferneuerung Neudorf-Rosenbühl und den Abschluss des ersten Teils des Breitbandausbaus. In Bezug auf den Gemeindehaushalt zeigte sich Bindl optimistisch und sprach von einer Phase der Konsolidierung. "Wir konnten sogar Rücklagen bilden." Für Ende Mai kündigte Bindl einen Besuch bei der Regierung der Oberpfalz an. Vorstellen wird er dort das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, das auch die Sanierung des Schafferhofs vorsieht. Hierzu betonte Bindl erneut, dass die Kosten für das Projekt Schafferhof auf drei Millionen Euro gedeckelt werden. "Wir erwarten uns eine 80-prozentige Bezuschussung mit Mitteln aus der Städtebauförderung."

Auf die Frage, warum das neue Auto des Wasserwarts kein Elektrofahrzeug ist, erklärte Bindl, dass das gewählte Dieselfahrzeug weitaus günstiger sei und effektiver eingesetzt werden könne. Kritik gab es in der Runde an der politischen Konkurrenz. Unverständnis über einige Entscheidungen der Sozialdemokraten äußerte etwa Reinhard Ernstberger: "Wie kann die SPD nur den Antrag auf Stabilisierungshilfen für unsere Marktgemeinde ablehnen?"
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