45 Jahre Dienst am Nächsten

Nach 45 Jahren schied Karl Jäger (Mitte) aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr Konnersreuth aus. Für das jahrzehntelange Engagement dankten Kommandant Alfons Haberkorn (rechts) und Stellvertreter Stefan Kreuzer mit einem Präsentkorb. Bild: jr
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Konnersreuth
29.01.2016
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Als Gruppenführer und Löschmeister brachte sich Karl Jäger in der aktiven Truppe der Feuerwehr Konnersreuth ein - nach 45 Dienstjahren hieß es nun aus Altersgründen Abschied nehmen.

Kommandant Alfons Haberkorn bedankte sich bei der Jahresversammlung für diesen herausragenden selbstlosen Einsatz mit einem Präsentkorb. Während Jäger ausschied, wurden Patrick Zipka, Florian Janke, Sebastian Härtl und Florian Härtl per Handschlag in die aktive Mannschaft aufgenommen. Eingangs hatte der Kommandant die Zahl der Aktiven mit 39 angegeben.

Haberkorn berichtete von 61 Einsätzen, darunter sieben Verkehrsunfälle und ein Brand. Zahlreiche Wespennester habe die Wehr 2015 entfernen müssen. 25 Mal sei man freiwillig tätig geworden, meistens zur Verkehrsabsicherung bei kirchlichen Festen und den Resl-Gebetstagen. 20 Aktive beteiligten sich laut Haberkorn an einer ganzen Reihe von Lehrgängen und Fortbildungen. Einer der Höhepunkt sei die Leistungsprüfung Ü 40 gewesen, an der erstmals auch Kameraden aus Arzberg teilnahmen.

304 Mitglieder


Weiter erinnerte Haberkorn daran, dass die Wehr aus eigenen Mitteln eine Schmutzwasserpumpe im Wert von 2900 Euro gekauft hat, die vor allem bei Hochwassereinsätzen benötigt werde. Einen Dank für die Brandschutzunterweisungen in der Schule und im Kinderhaus richtete Haberkorn an Hauptlöschmeister Manfred Günthner. Vorsitzender Franz Pflaum bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 304 Personen und erinnerte an das Jahresgeschehen, darunter sehr gut besuchte Veranstaltungen wie Faschingsabend, Winterwanderung, Preisschafkopf und Gartenfest. Großer Beliebtheit habe sich wieder die Spiel- und Spaßmeile beim Bürgerfest erfreut. Ins Ferienprogramm hat sich die Wehr gemeinsam mit dem Burschenverein mit einem "Spiel ohne Grenzen" eingebracht. Ein großes Erlebnis sei das Stadtjubiläum in Tepla gewesen.

Jugendwartin Katharina Pflaum berichtete, dass die 15-köpfige Nachwuchstruppe um Jugendsprecherin Eva-Maria Bauer 30 Übungen absolviert habe. Als Höhepunkt bezeichnete sie das Zeltlager in Kornthan mit Besuch der Kreiseinsatzzentrale. Mit Erfolg habe sich die Jugend am Jugendwissenstest beteiligt. Weiter erinnerte Pflaum an ein Jugendwarteseminar zu den Themen Methodik und Didaktik in Waldsassen. Im Zuge der Aktion "Lebendiger Adventskalender" wurde ein Fenster am Gerätehaus adventlich gestaltet. In ihrem Ausblick kündigte Katharina Pflaum unter anderem die Teilnahme an der Jugendolympiade sowie eine 24-Stunden-Schicht an.

Frauen fest integriert


Bürgermeister Max Bindl bekundete seinen Respekt vor den Leistungen der Feuerwehr und würdigte das ehrenamtliche Engagement. "Die Leistungen unserer Feuerwehr wären nicht mit Geld aufzuwiegen und auch nicht zu bezahlen." Auch der Beitrag zum gesellschaftlichen Leben sei enorm wichtig. Eine tolle Sache nannte Bindl die Kooperation mit der Feuerwehr Arzberg. Außerdem stellte er lobend die Tatsache heraus, dass Frauen in der Feuerwehr schon seit vielen Jahren fest integriert seien. "Frauen gehören zur Feuerwehr."

Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner freute sich über den eifrigen Übungsbesuch der Konnersreuther Aktiven und die starke Jugendgruppe. "Unsere Feuerwehren sind das ganze Jahr über gefordert", betonte Gleißner.
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