Alles dreht sich um die Trassen

Der SPD-Ortsverein ist am Mittwoch, 30. November, wieder Ausrichter der Konnersreuther Energiekonferenz. Thema sind die geplanten Stromtrassen durch die Region. Moderator Edgar Wenisch, Vorstandsmitglied Lara Gradl und Ortsvorsitzender Wolfgang Pötzl (von links) - hier auf der Trasse des bestehenden Ostbayernrings - betonen die Überparteilichkeit der Veranstaltung und hoffen auf viele Besucher. Bild: jr
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Konnersreuth
09.11.2016
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In aller Munde sind derzeit die möglichen Trassen der geplanten Gleichstromtrasse. Unruhe herrscht besonders in Konnersreuth, Mitterteich, Wiesau und Falkenberg. Das Thema steht im Mittelpunkt der 7. Konnersreuther Energiekonferenz am Mittwoch, 30. November.

Der SPD-Ortsverein Konnersreuth lädt dazu ab 19.30 Uhr in den Schiml-Saal im Gasthof "Weißes Ross" ein. Als Fachleute konnten Ina Haffke und Carolin Kürth von der Firma Tennet verpflichtet werden. Sie werden ausführlich zu den Themen Gleichstromtrasse und Ostbayernring sprechen. Die Moderation übernimmt wie in den Vorjahren Cheforganisator Edgar Wenisch.

Wenisch verspricht, dass die Zuhörer "brandheiße Informationen" von den Damen erfahren werden. Sie wollen den möglichen Trassenverlauf ebenso beleuchten wie die Methode zur Erdverkabelung. Intensiv soll dabei der Frage nach den Auswirkungen auf Umwelt und Landwirtschaft nachgegangen werden. Edgar Wenisch gibt zu bedenken, dass die Gleichstromtrasse etwa 40 Meter breit sein werde. Zum einen werde viel Grund benötigt, zum anderen sei entlang der Trasse mit einer Bodenerwärmung zu rechnen. Natürlich geht es an dem Abend auch um mögliche Entschädigungen für Grundeigentümer und die Kosten für die Stromverbraucher. Laut ersten Berechnungen soll der Neubau mit Erdverkabelung rund 12 Milliarden Euro kosten. Die Zuhörer werden nach den beiden Fachvorträgen die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Ausdrücklich betont Wenisch, dass die Energiekonferenz wie bisher überparteilich sei - alle Interessierten seien willkommen. "Jeder kann und soll mitreden können, wenn es um ein so wichtiges Thema für die Region geht", sagt Edgar Wenisch, der auf viele Besucher hofft. Der Eintritt ist frei.
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