Bei Brand keine gefährlichen Stoffe ausgetreten
Großeinsatz im Industriegebiet

Bilder: jr
Vermischtes
Konnersreuth
23.03.2016
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In der Industriestraße in Konnersreuth geriet am Mittwochmorgen, 23. März, kurz vor 8 Uhr ein Fabrikgebäude eines Kunststoff verarbeitenden Betriebes in Brand. Wie die Polizei mitteilt, hielten sich zwei Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der betroffenen Halle auf. Sie konnten die Halle selbst verlassen. Dabei zog sich ein Arbeiter eine Verletzung am Arm zu.

Wie die Polizei weiter mitteilt, ist derzeit noch unklar, wodurch das Feuer in der ca. 15 x 25 Meter großen Halle ausgelöst wurde. Bisher ergaben die polizeilichen Ermittlungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Die Untersuchung des Brandfalles durch die Kriminalpolizeiinspektion Weiden dauert an. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung bei etwa 150.000 Euro.

Einem Großaufgebot der Feuerwehr mit über 80 Mann gelang es sehr schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und so einen höheren Schaden zu vermeiden. Da sich durch das Feuer eine dunkle Rauchwolke bildete, die sich auch über das bewohnte Ortsgebiet von Konnersreuth erstreckte, forderte die Polizei die Bevölkerung auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Vorsichtsmaßnahme konnte nach etwa einer halben Stunde aufgehoben werden. Die Messungen der Feuerwehr ergaben, dass keine gefährlichen Schadstoffe ausgetreten waren.
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