Große Chance für Region

Vermischtes
Konnersreuth
11.06.2016
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Straftaten, Straßen- und Wegebau, interkommunales Gewerbegebiet und eine nicht genehmigte Ausfahrt - mit einer Vielzahl von Themen befasste sich der Konnersreuther Marktrat.

Bürgermeister Max Bindl berichtete in der jüngsten Sitzung von einem Sicherheitsgespräch in Waldsassen. Die Aufklärungsquote im Bereich der PI Waldsassen liege bei 82,1 Prozent, die Zahl der Straftaten sei leicht gestiegen, wie es hieß. In Konnersreuth seien im vergangenen Jahr 21 Straftaten gemeldet worden, 14 habe die Polizei aufklären können. Wieder rückläufig seien die Wohnungseinbrüche.

Idee der SPD


Positiv bewerteten die Verwaltung und der Gemeinderat die Aufnahme eines interkommunalen Gewerbegebietes bei Wiesau in den Regionalplan Oberpfalz Nord. Hervorgehoben werden darin die Nähe zur A 93 und das dortige Bahncontainer-Terminal. Edgar Wenisch (SPD) wies erneut darauf hin, dass die Idee zur Schaffung eines interkommunalen Gewerbegebietes von der Konnersreuther SPD stamme. Bereits 2008 habe man dieses gefordert. Ein solches Gewerbegebiet sei laut Wenisch eine "große Chance für die Region".

Weiter beantwortete Bürgermeister Bindl eine Anfrage von Edgar Wenisch. Dieser hatte in der Mai-Sitzung wissen wollen, ob die Straße zwischen Höflas und Siegelmühle auch als Wirtschaftsweg ausgebaut werden könnte (wir berichteten). Laut Bindl würde dies 330 000 Euro kosten, Fördermittel wären nicht zu erwarten. Der Marktrat hatte sich für einen geförderten Vollausbau ausgesprochen, wobei der Eigenanteil bei knapp 123 000 Euro liegen würde.

Keine Beleuchtung wird es nach Angaben von Bürgermeister Bindl am neuen Fuß- und Radweg vom Kreisverkehr in Richtung Fockenfeld geben. Stattdessen will das Straßenbauamt Leitplanken anbringen lassen. Andreas Malzer (CSU) kritisierte bei dieser Gelegenheit den seiner Ansicht nach etwas langsamen Baufortschritt an dem Weg, während die Maßnahmen auf dem Friedhof zügig voran gingen. Bürgermeister Bindl konnte diesen Eindruck nicht teilen.

Ausfahrt über Parkplatz


Edgar Wenisch monierte, dass an der Hauptstraße beim Anwesen Otto Gradl noch immer kein Baum gepflanzt worden sei und beim Klosterparkplatz eine Ausfahrt aus einem Privatgrundstück genutzt werde, obwohl diese nicht genehmigt sei. Bürgermeister Bindl erwiderte, dass der Anlieger beim Klosterparkplatz sehr wohl darüber informiert sei, dass er sein Grundstück nur auf der genehmigten Ausfahrt verlassen dürfe. Bindl sicherte zu, den Sachverhalt nochmals prüfen zu lassen.
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