Halt in dunklen Zeiten

Vermischtes
Konnersreuth
22.11.2016
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Zum ersten Mal führte Kaplan Markus Müller aus Thalmässing, ein ehemaliger Fockenfelder, einen Resl-Gebetstag als Hauptzelebrant und Prediger an. Dabei stellte er heraus, wie der Glaube Halt geben könne in dunklen Zeiten.

Pater Benedikt Leitmayr hieß die vielen Gläubigen willkommen und stellte Markus Müller näher vor, der 2006 in Fockenfeld sein Abitur machte und 2013 zum Priester geweiht wurde. Am Altar standen auch Pater Hans Junker sowie die Patres Johnson und John (beide Fockenfeld). Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Konvent des Klosters Waldsassen mit Unterstützung von Pfarrvikar Pater Romanos Werner bereichert.

"Ich bin heute zum ersten Mal als Prediger und Hauptzelebrant in Konnersreuth. Hier in diesem Ort liegen mit meine Wurzeln. Wir beten in einem großen Anliegen, das Gebet ist uns wichtig", sagte Kaplan Markus Müller. In seiner Predigt bezeichnete er den November als einen trübseligen Monat. Die Tage würden noch immer kürzer, die Nächte umso länger. Die Sonne verstecke sich häufig irgendwo hinter einer großen Wolken- oder Nebelwand. Diese natürliche Stimmung färbe schnell ab auf die innerliche Stimmung. "Als Christ könnte man sehr schnell in eine trübselige und depressive Stimmung verfallen, wenn nicht unser Glaube Halt geben würde", betonte Müller. "So bitten wir am heutigen Gebetstag darum, dass Gott es durch seine Gnade geben möge, dass die Dienerin Gottes zur Ehre der Altäre erhoben wird. Wir bitten ihn aber auch in dieser Abendstunde, dass er unseren eigenen Glauben an die Auferstehung und das Leben in seinem Reich bestärke."

Der Kaplan nahm Bezug auf eine Lesung aus dem Alten Testament, in der sich zeige, wie grausam Menschen sein können. Aber dennoch finde sich darin die Hoffnung, dass Gott es sei, der das Leben in Fülle schenken werde. "Es ist der Herr selbst, der auch uns im Evangelium im Glauben an das Leben in seinem Reich stärken will. Gott ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden."

Nach dem Gottesdienst bewegten sich die Gläubigen in einer Lichterprozession zum Friedhof, wo weiter um ein gutes Ende des Seligsprechungsprozesses gebetet wurde.
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