Kraft durch die Resl

Gleich sechs Priester zelebrierten am Dienstag einen festlichen Gottesdienst zum Resl-Gebetstag. Am Altar standen (von links) Pater Paul Raj (Fockenfeld), der Waldershofer Stadtpfarrer Bernd Philipp, Pfarrvikar Richard Polak aus Eger und Pfarrer Benedikt Voss vom Kloster Theresianum. Bild: jr
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Konnersreuth
21.10.2016
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"Sie waren und sind für mich große Vorbilder und Fürsprecherinnen bei Gott." Wie Therese Neumann und Theresia von Lisieux dem Waldershofer Stadtpfarrer Bernd Philipp immer wieder geholfen hätten, erzählte dieser beim jüngsten Resl-Gebetstag in Konnersreuth.

Pfarrer Bernd Philipp führte den allmonatlichen Resl-Gebetstag als Prediger an. Mit am Altar in der Pfarrkirche standen Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr, Pfarrer Benedikt Voss (Kloster Theresianum), Pfarrer Gabriel Nauke (Dresden), Pater Paul Raj (Fockenfeld) und Pfarrvikar Richard Polak (Eger). Gesanglich und musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Ordensleuten, pastoralen Mitarbeitern und Mitgliedern der Berufungswege. Pater Leitmayr hieß unter den Gottesdienstbesuchern auch Äbtissin Laetitia Fech und zahlreiche Ordensschwestern willkommen.

Gleich zu Beginn des Gottesdienstes machte Pfarrer Bernd Philipp deutlich, "dass die Resl für uns zum Vorbild geworden ist". Seine Predigt widmete er ganz Therese Neumann und ihrem großen Vorbild, der heiligen Theresia von Lisieux. Der Geistliche betonte, dass er während seiner Schulzeit in Fockenfeld beide Frauen besonders schätzen und lieben gelernt habe. Beide seien zu Vorbildern geworden. "Oft habe ich während meiner Schulzeit das Grab der Resl aufgesucht und mir bei ihr wieder die innere Kraft zum Durchhalten und Wiederaufrichten geholt. So hängt von mir - wenn auch nur in geistiger Weise - eine Tafel in der Votivtafelkapelle. Resl hat geholfen."

Philipp erinnerte an die Aussage in den Visionen der Resl, wonach eine Stimme gesagt habe: "Durch Leiden werden weit mehr Seelen gerettet als durch die glänzendsten Predigten." Für den Waldershofer Stadtpfarrer sei die französische Heilige ein Vorbild in der Liebe und der Verbundenheit zu Gott. Die Botschaft der kleinen Karmelitin habe unzähligen Menschen auf der Welt geholfen. "Vielen hat sie Einsichten vermittelt, die das Leben von Grund auf gewandelt haben. Viele verdanken ihr die Gnade der Bekehrung und damit die Gemeinschaft mit dem liebenden Gott." Weiter führte der Waldershofer Stadtpfarrer aus: "Therese von Lisieux war in der Tat eine Märtyrerin der Liebe Gottes. Sie war genau das, was die Resl durch ihr Leben in der Nachfolge des Herrn und durch ihre Liebe zum gekreuzigten Heiland am eigenen Leib gezeigt hat. Gott hat die Kleinen auserwählt und nicht die Mächtigen und Angesehenen dieser Welt." Nach dem Gottesdienst führte eine Lichterprozession zum Resl-Grab auf dem Friedhof, wo weiter um die Seligsprechung gebetet wurde.
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