Mädchen geben den Ton an

Neuwahlen standen bei der Konnersreuther Jugendwehr an. Eva-Maria Bauer (Sechste von links) bleibt weiterhin Sprecherin, Stellvertreterin ist Verena Haberkorn (Zweite von rechts). Unterstützung leistet Jugendwartin Katharina Pflaum (Vierte von links). Lob gab es vom Jugendbeauftragten Wolfgang Pötzl (Fünfter von links), Bürgermeister Max Bindl (Siebter von links) und Kommandant Alfons Haberkorn (hinten, Mitte). Bild: jr
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Konnersreuth
23.03.2016
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Keinerlei Nachwuchsprobleme gibt es derzeit bei der Konnersreuther Feuerwehr: 15 Jugendliche bringen sich aktiv ein, wobei 4 Mädchen die 5-köpfige Führungsriege bilden.

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder Eva-Maria Bauer als Sprecherin der Jugendgruppe. Zur Stellvertreterin wurde Verena Haberkorn gewählt, Kassiererin ist Alexandra Fitz. Als Kassenprüfer sind Laura Hofmann und Nico Lauterbach tätig. Nicht weniger als 30 Übungen standen im Berichtszeitraum an, wie bei der Jahresversammlung weiter zu erfahren war. Zu den Höhepunkten im Terminkalender der Jugendlichen zählten das Ferienprogramm und das Bürgerfest sowie ein Jugendwissenstest und ein Jugendwarteseminar.

Zeltlager und Marsch


Jugendwartin Katharina Pflaum teilte in ihrer Vorschau die geplanten Vorhaben für die nächsten Monate mit. Vorgesehen sind eine Jugendolympiade, ein Tagesausflug, ein Zeltlager, ein Leistungsmarsch und die Teilnahme an einem Wissenstest. Fest mit eingeplant ist die Mithilfe der Nachwuchsgruppe beim großen Feuerwehrfest vom 3. bis zum 6. Juni. Zu zahlreichen Übungen und Schulungen kommen noch ein Kinobesuch sowie jeweils ein Grill- und Spieleabend. Auch neue Jugendliche wolle man für die Wehr begeistern.

"Wir bauen auf euch!", betonte Kommandant Alfons Haberkorn und nannte die Jugend ein Aushängeschild der Arbeit in der Feuerwehr. Heuer wurden laut Haberkorn vier Nachwuchskräfte in die aktive Mannschaft übernommen. Der Jugend wünschte er weiter viel Spaß und Freude in der Feuerwehr.

Bürgermeister Max Bindl sagte, dass die Wehr mit ihrer Nachwuchsarbeit auf dem richtigen Weg sei. "Es muss für jeden Jugendlichen ein Erlebnis sein, aktiv bei der Feuerwehr mitzuarbeiten." Bindl freute sich, dass es in der Feuerwehr keine Nachwuchsprobleme gebe. Erstaunlich sei auch, dass in der Nachwuchsgruppe die Mädchen den Ton angäben. Bindl machte nicht zuletzt deutlich, dass die Marktgemeinde für eine gute Ausrüstung der Wehren sorge.

Wertvolle Arbeit


Jugendbeauftragter Wolfgang Pötzl stellte heraus, wie wichtig Jugendarbeit sei. Eine Kommune allein könnte dies niemals leisten. "Wer sich in der Feuerwehr engagiert, identifiziert sich auch mit der Marktgemeinde", zeigte sich Pötzl überzeugt. Bei ihrer wertvollen Arbeit wünschte er dem Nachwuchs und den Betreuern weiterhin viel Freude.
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