Mehr Sicherheit für Fußgänger

In der Pfarrer-Schuhmann-Straße (Bild) und im Buchenweg gilt künftig Tempo 30. Bild: jr
Vermischtes
Konnersreuth
15.12.2015
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Nach der Zustimmung durch die Polizeiinspektion Waldsassen gilt nun Tempo 30 in der Pfarrer-Schuhmann-Straße und im Buchenweg in Konnersreuth. In unregelmäßigen Abständen sollen dort auch Kontrollen stattfinden.

Bürgermeister Max Bindl informierte in der jüngsten Marktratssitzung über einen Ortstermin mit der Polizei und machte deutlich, dass das Tempolimit nicht für die Aktiven der Feuerwehr gelte, wenn diese alarmiert werden. Reinhard Wurm (Freie Wähler) verwies auf ausführliche Diskussionen über den Bürgerantrag (wir berichteten) und sah durch die Maßnahme mehr Sicherheit für Fußgänger und Kinder gegeben.

Andreas Malzer (CSU) erklärte, dass er eigentlich gegen Reglementierungen sei, "weil diese ohnehin kaum Beachtung finden". Aber weil beim damaligen Straßenausbau aus Kostengründen auf einen Gehsteig verzichtet worden sei, unterstütze er die Geschwindigkeitsbegrenzung. Gleichzeitig warnte er davor, dass Begehrlichkeiten geweckt werden. "Wir können nicht überall Tempo-30-Zonen ausweisen." Wolfgang Pötzl (SPD) befürwortete den Bürgerantrag ebenfalls. Als Einziger stimmte Siegfried Schiml (Freie Wähler) gegen die Tempo-30-Regelung. Die Anordnung tritt mit dem Aufstellen der Verkehrszeichen in Kraft.

SPD: Unnötige Belastung


Neue Digitalhandfunkgeräte erhalten die Ortsteilfeuerwehren Höflas und Neudorf. Insgesamt sechs solcher Geräte werden für 2732 Euro angeschafft. Reinhard Wurm hatte diese Investition schon im Vorfeld unterstützt, nachdem er bei einer Übung den Einsatz der neuen Technik verfolgt hatte. Sinnvoll sei die Anschaffung vor allem deshalb, weil Dorffeuerwehren nach dem neuen Alarmplan verstärkt mit ausrücken sollen. Andreas Malzer unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der Geräte. Wolfgang Pötzl bekräftigte die Ansicht seiner Partei, wonach der gemeindliche Haushalt nur unnötig belastet werde. Erneut forderte er den Zusammenschluss aller Feuerwehren im Marktgebiet. Bis auf die Stimmen der SPD votierte der Marktrat geschlossen für diese technische Verbesserung.

Übernommen hat die Marktgemeinde alle gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen (Straßen, Wege, Plätze, Grünanlagen, Regenrückhaltebecken) der durch die Dorferneuerung Neudorf-Rosenbühl neu geschaffenen Strukturen. Aufgrund des geänderten Bebauungsplans "Klosterweg" sind dort künftig nahezu alle Dachformen zugelassen. Alle Fraktionen sprachen sich für diese Bauerleichterungen aus. Für den im kommenden Jahr geplanten Bau eines kombinierten Fuß- und Radweges zum Backhaus Kutzer wurden die Förderanträge nun bei der Regierung der Oberpfalz vorgelegt. "Jetzt warten wir auf den Förderbescheid", sagte Bürgermeister Bindl.

Neue Haltestelle


Weiter wurden die Markträte darüber informiert, dass beim Kloster Theresianum eine neue Baxi-Haltestelle eingerichtet werden soll. Noch bis zum 8. Januar liegen im Rathaus die Pläne des Ostbayernring-Ersatzneubaus aus. Dort können die Bürger ihre Einwände geltend machen.

Andreas Malzer bat darum sicherzustellen, dass beim Neubau des Stromhäuschens am Oberen Marktplatz auch ein Stromanschluss für Veranstaltungen berücksichtigt wird. "Auf den Baustellen im Marktgebiet wird gearbeitet wie im Wilden Westen", sagte Malzer zum Breitbandausbau und wollte wissen, ob der "Fleckerlteppich" bei den Gehsteigen mit einer neuen Oberschicht neu hergerichtet wird. Bürgermeister Bindl erklärte, dass die Sicherheit der Fußgänger nicht gefährdet werden dürfe und kündigte an, das Gespräch zu suchen. Bindl hoffte, dass die Arbeiten zügig durchgeführt werden und der Zeitplan eingehalten wird.

Neu bestellt wurden Anton Kunz als Verwaltungsrat und Stellvertreter Richard Eckstein für das Kommunalunternehmen Konnersreuth (KuK). Auf eigenen Wunsch läuft die Amtszeit von Kunz bis April 2020, die von Eckstein sechs Jahre lang.
Auf den Baustellen im Marktgebiet wird gearbeitet wie im Wilden Westen."Andreas Malzer (CSU) über den Breitbandausbau
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