Mit Optimismus in die Zukunft

Zahlreiche Besucher waren zum Neujahrsempfang der Marktgemeinde Konnersreuth in den Festsaal des Schlosses Fockenfeld gekommen. Bild: jr
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Konnersreuth
12.01.2016
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Gottfried Richtmann (links) erhielt aus den Händen von Bürgermeister Max Bindl die Ehrenplakette für besondere Verdienste im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich. Bild: jr

habe gute Chancen, sich auch in Zukunft als attraktive und lebenswerte Kommune zu behaupten - dies betonte Bürgermeister Max Bindl beim Neujahrsempfang im Festsaal des Schlosses Fockenfeld. Dazu werde die Gemeinde einige Anstrengungen unternehmen.

Erfreut zeigte sich Bindl über das Kommen zahlreicher Gäste, darunter Altbürgermeister Michael Hamann und Arzbergs 2. Bürgermeister Stefan Klaubert. Nicht ohne Stolz stellte der Bürgermeister heraus, dass mit einer Arbeitslosenquote von nur 2,9 Prozent fast Vollbeschäftigung erreicht sei. Dank zollte er den örtlichen Firmen, die viele Existenzen sicherten.

Perspektiven bieten


Nach einem kurzen Rückblick ging Bindl auf das Ortsentwicklungskonzept ein, von dem sich die Marktgemeinde sehr viel verspreche. "Wir wollen unseren Ortskern behutsam weiterentwickeln und dafür sorgen, dass wir weiter attraktiv und zukunftsweisend bleiben." Der Schwerpunkt der künftigen Anstrengungen werde unverändert bei den Kindern und Jugendlichen liegen. "Wir sind es den Heranwachsenden und den Kindern schuldig, ihnen alle nur erdenklichen Chancen und Perspektiven zu bieten. "Uns liegt viel daran, dass wir ein familienfreundlicher Ort sind."

Der Bürgermeister lud abschließend zu einem spannenden Festjahr ein - mit so vielen Jubiläen, wie es die Marktgemeinde nur selten gesehen habe. "In Konnersreuth lässt es sich gut leben und gut feiern", schloss Bindl. Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr erinnerte an die beiden großen Missionare aus der Pfarrei, Pater Liberat Weiß, der vor 300 Jahren gesteinigt wurde, und Therese Neumann. Beide hätten den Menschen das Evangelium näher bringen und sie auf ihrem Weg mitnehmen wollen. "Auf beide Personen dürfen wir zu Recht stolz sein."

Mehr Herzblut


Glücklich könne sich die Gemeinde schätzen angesichts des Kinderhauses, der Grundschule und der Spätberufenenschule Fockenfeld als Bayerns kleinstes Gymnasium. "An all diesen Orten gibt es Bildung für junge Menschen." Noch mehr Herzblut sollten die Konnersreuther nach Ansicht Pater Benedikts für die Weiterentwicklung der Pfarr- und Marktgemeinde zeigen. "Wer auf Entwicklung setzt, setzt auf die Zukunft."

MdL Annette Karl bezeichnete Konnersreuth als dynamischen Ort, der zu Recht optimistisch in die Zukunft blicken könne. Sie würdigte vor allem die ehrenamtlich Engagierten: "Sie sorgen dafür, dass die Menschen gerne in Konnersreuth leben." MdL Tobias Reiß erinnerte daran, dass Konnersreuth schon 1468 zum Markt erhoben worden sei - und damit weit früher als die Nachbarstadt Mitterteich. "Das sollten sich vor allem jene merken, die Konnersreuth eingemeinden wollen", sagte Reiß ironisch in Anspielung an entsprechende Aussagen in der jüngeren Vergangenheit. Durch den Anschluss an das schnelle Breitband werde ein weiterer Wettbewerbsnachteil des ländlichen Raums beseitigt. Überzeugt zeigte sich Reiß abschließend von einer guten Zukunft der Spätberufenenschule Fockenfeld. Die Grüße der tschechischen Partnerstadt Tepl überbrachte deren 2. Bürgermeister Martin Klepal. Er hob das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft hervor und wünschte sich auch für die Zukunft eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Bayreuther Architekt Joachim Schmitz-Klopf beleuchtete das Ortsentwicklungskonzept. Sein Wunsch sei es, Gemeinsamkeit zu erreichen. "Wir fördern und fordern", laute das Credo. Ziel sei es, verschiedene Meinungen und Bereiche zusammenzuführen. So sollen Barrierefreiheit erreicht, die Jugend gefördert und neue Verkehrs- und Freiflächen geschaffen werden. "Wir wollen mit unserem Konzept der Zukunft überzeugen", sagte Schmitz-Klopf abschließend.

Ehrenplakette


Bürgermeister Max Bindl verlieh nach den Ansprachen die Ehrenplakette für besondere Leistungen im kulturellen und gesellschaftlichen Leben an Gottfried Richtmann. Seit über drei Jahrzehnten führt er als Vorsitzender den Rauchclub "Blaue Wolke" - und das sogar als Nichtraucher. Zudem ist er seit 1986 als Kanonier und Vorstandsmitglied der Soldaten- und Reservistenkameradschaft tätig. Nicht zuletzt war Richtmann viele Jahre lang zweiter Vorsitzender der Feuerwehr Konnersreuth. "Ehrenamtliches Engagement, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit sind Eigenschaften, die ihn auszeichnen", betonte Bindl.

Musikalisch wurde der Empfang von den "Kannerschreiter Höidl-brummern" unter Leitung von Armin Scharnagl umrahmt. (Bericht folgt)
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