Pfarrer Alkofer in Konnersreuth
Gebet führt zusammen

Pfarrer Michael Alkofer (2. von links) führte den Gebetstag um die Seligsprechung der Therese Neumann an. Mit am Alter stand Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr (links). Pfarrer Alkofer betonte in seiner Predigt das Vertrauen der Resl in die Kraft des Gebetes. ild: jr
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Konnersreuth
22.07.2016
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Pfarrer Michael Alkofer führte den jüngsten Resl-Gebetstag an. Und die Jugendblaskapelle unter Leitung von Armin Scharnagl spielte tüchtig dazu auf.

Der frühere Tirschenreuther Kaplan, der heute in Regensburg-Schnabelweis eine Pfarrei leitet, betonte in seiner Predigt, "... dass uns das Gebet zusammenführt, so wie heute auch". Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr konnte zum Gottesdienst, neben vielen Pilgern, auch wieder die Schwestern der Klöster Konnersreuth, Fockenfeld, Waldsassen und Marktredwitz begrüßen.

"Wir beten wieder um die Seligsprechung unserer Dienerin Gottes, Therese Neumann", sagte Pater Benedikt und bat um das Vertrauen in das Gebet. Pfarrer Michael Alkofer sagte, er freue sich, dass er nach siebeneinhalb Jahren wieder einmal in Konnersreuth einen Resl-Gebetstag anführen darf. Ganz besonders freute er sich, dass er dies in einem voll besetzten Gotteshaus tun darf und dies an einem Montagabend. "Der Resl ging es immer nur um den Herrn, nicht um sich selbst", sagte er. In seiner Predigt betonte der Gast, dass die Resl ihren Weg zu Gott immer in Ehrfurcht gegangen sei.

Immer treu zum Heiland


"Die Resl hat in großem Vertrauen und der Treue zu Gott gelebt. Sie stand immer treu zum Heiland, obwohl es für sie nicht immer einfach war", sagte der Priester weiter. Ihr Leben und ihre Krankheiten habe sich die Resl nicht ausgesucht. "Aber sie tat das, was Gott von ihr erwartete. Resl hat Gott vertraut. Sie wusste, Gott ist ihr nah, er gibt ihr Kraft und Hoffnung". Pfarrer Alkofer wusste aus vielen Gesprächen, dass die Resl oft Menschen geholfen hat, die sich in ihrer Not an sie wandten. "Resl half wo Not war, sie hatte immer einen Rat für jedermann".

Die Früchte der Resl


Nicht vergessen werden dürften die Früchte der Resl von Konnersreuth, so der Geistliche und erinnerte an die Spätberufenenschule Fockenfeld oder das Anbetungskloster Konnersreuth. "Und Pater Benedikt Leitmayr ist eine Frucht dieses Ergebnisses, er wurde vor 25 Jahren zum Priester geweiht. Sein Abitur machte er in Fockenfeld".

Pfarrer Alkofer war überzeugt, dass es ohne Einsatz der Resl weniger Priester gäbe. "Viele der Priester, die heute aktiv sind, haben in Fockenfeld ihr Abitur gemacht. Sie sind das Ergebnis des Gebetes." Nach dem Gottesdienst bewegte sich eine Lichterprozession zum Friedhof, wo am Grab der Resl um die baldige Seligsprechung gebetet wurde.
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