Resl-Gebetstag in Konnersreuth
Eucharistie als Kraftquelle zur Lebensbewältigung

Bereits zum elften Mal führte Pfarrer Günter Müller (Mitte) einen Resl-Gebetstag als Prediger und Hauptzelebrant an. Mit am Altar standen Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr (links) und Pfarrer Benedikt Voss vom Kloster Theresianum. Bild: jr
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Konnersreuth
21.04.2016
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"Wenn an einem Montagabend so viele Menschen in die Pfarrkirche kommen, dann muss schon etwas Besonderes sein", sagte Pfarrer Günter Müller aus Pfeffenhausen, der schon zum elften Mal als Hauptzelebrant einen Resl-Gebetstag anführte. "Jedes Jahr freue ich mich auf Konnersreuth, die Resl liegt mir sehr am Herzen", bekundete der frühere Mitterteicher Kaplan, der auch Mitglied im Konnersreuther Ring ist. Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor "Fontana di Vita".

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr hieß die Gläubigen eingangs willkommen, darunter auch Äbtissin Laetitia Fech sowie Schwestern der Klöster Waldsassen, Konnersreuth und Fockenfeld. Gleich zu Beginn seiner Predigt wünschte sich Pfarrer Günter Müller, "dass die österliche Freude in unserem Herzen nicht nachlässt, sondern unser Leben begleitet". Jesus sei der gute Hirte, der Verantwortung für seine Herde übernommen habe. "Jesus will, dass es uns gut geht, lassen wir uns von ihm führen." Die Gläubigen rief er auf, die Stimme Gottes zu erkennen und sich von ihm leiten zu lassen. Gott habe geistliche Zentren für uns Menschen ausgewählt, so Pfarrer Müller. "Konnersreuth ist so ein Ort. Wenn ich Konnersreuth besuche, schöpfe ich daraus Kraft für meinen Alltag, für mein Leben." Jesus Christus bezeichnete Pfarrer Müller als Liebenden und Barmherzigen. "Gott will, dass wir nicht in die Irre geführt werden." Mit dazu beitragen solle auch dieses Heilige Jahr. "Es soll uns Kraftquelle sein, so der Wunsch des Heiligen Vaters."

Weiter stellte der Geistliche die heilige Eucharistie heraus. Sie sei der Beweis, dass es Gott gibt. "Therese Neumann hat das schon lange vor uns gewusst. Nicht umsonst lebte sie über Jahrzehnte ausschließlich von der heiligen Kommunion." Dies habe ihr Kraft zur Bewältigung ihres nicht einfachen Lebens gegeben. "Therese Neumann ist von der Eucharistie geprägt, sie wurde ihre Kraftquelle." Abschließend warb Pfarrer Günter Müller eindringlich für das Gebet um geistliche Berufe. "Wir brauchen da ihre Hilfe." Der Gebetstag endete traditionell mit einer Lichterprozession zum Resl-Grab.
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