Resl-Gebetstag mit Pfarrer Gerhard Schedl
Aufstand gegen den Tod

Pfarrer Schedl (rechts), früher Kaplan in Tirschenreuth und Diakon in Wiesau, führte bereits zum vierten Mal den Resl-Gebetstag als Hauptzelebrant und Prediger an. Mit im Bild Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr. Bild: jr
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Konnersreuth
21.04.2017
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"Auferstanden wird immer dort, wo ich mich auf die befreiende Botschaft des Evangeliums einlasse. Das ist die Botschaft von Ostern." Dies betonte Pfarrer Gerhard Schedl aus Laaber, der als Hauptzelebrant und Prediger den jüngsten Resl-Gebetstag anführte. In dieser Funktion war der frühere Tirschenreuther Kaplan und Wiesauer Diakon schon zum vierten Mal in Konnersreuth zu Gast. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom MGV Waldsassen unter der Leitung von Andreas Sagstetter umrahmt.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr freute sich in seiner Begrüßung über eine erneut gut gefüllte Pfarrkirche. Pfarrer Schedl zeigte sich erfreut darüber, nach mehrjähriger Pause wieder einmal vor Ort sein zu können. "Die heilige Woche, die Karwoche, hat sie immer ganz bewusst miterlebt, sie hat mitgelitten", so Pfarrer Schedl über Therese Neumann. Den Schwerpunkt seiner Predigt legte er auf die österliche Botschaft. "Gestorben wird immer", höre Pfarrer Schedl immer wieder die Leute sagen. Seine Erwiderung dazu laute: "Auferstanden wird auch immer."

Das ganze Leben eine Auferstehung


An Ostern dürften die Gläubigen dies mit der ganzen Kirche öffentlich bekennen. "Im Tod ist Leben. Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern eben das Leben." Pfarrer Schedl machte deutlich, dass das ganze Leben Jesu ein Auferstehen gewesen sei, ein Aufstehen für Gerechtigkeit und Güte, ein Aufstand gegen den Tod in all seinen Formen. "Beten wir, im Gedenken an Therese Neumann, um die Gnade und um die Kraft, auf unseren Glaubens- und Lebenswegen Christus nachzufolgen und so dem Beispiel der Resl folgend voranzuschreiten."

Pfarrer Schedl wünschte allen Schwestern und Brüdern das "wohltuende und befreiende Osterlachen, das dann zu einem kräftigen österlichen Halleluja wird, denn Auferstanden wird immer". Der Gebetstag endete mit einer feierlichen Lichterprozession zum Grab der Resl auf dem Friedhof.
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