Sieben Abiturienten in Fockenfeld
Traumnote für Wolfgang Haas

Vermischtes
Konnersreuth
27.06.2016
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Gute Aussichten für die Katholische Kirche. Von den Abiturienten der Spätberufenenschule Fockenfeld strebt die Hälfte ein Theologiestudium an.

Fockenfeld. Bayerns kleinstes Gymnasium hat am Samstag sieben Abiturienten verabschiedet. "Fockenfeld - mehr als Abitur", unter diesem Motto verlief am Samstagnachmittag im Festsaal die Abschlussfeier. Der Plößberger Wolfgang Haas schaffte sein Abitur mit der Traumnote 1,0.

1,6 steht im Zeugnis des Berliners Sylwester Sawicki. Neben den beiden Einserschülern bekamen Emmanuel Sita, Fabian Dreyhaupt, Tobias Deml, Leopold Buchmüller und Ruben Hempel das Abiturzeugnis ausgehändigt. Schulleiter Studiendirektor Albert Bauer begrüßte zur Feierstunde auch Oberstudiendirektor Georg Hecht, den Leiter des Stiftland-Gymnasiums, Altbürgermeister Michael Hamann als Vorsitzenden des Fördervereins sowie die Eltern und Geschwister der Abiturienten. "Alle sind bei den Abiturprüfungen zur Hochform aufgelaufen, alle haben mit persönlichen Bestleistungen abgeschlossen", freute sich Bauer. Die Glückwünsche des Landkreises zum erfolgreichen Abitur überbrachte Landratsvertreter Roland Grillmeier, der den Abiturienten zu ihrem erfolgreich eingeschlagenen Weg gratulierte.

Alle Türen offen


"Euch stehen jetzt alle Türen und die Zukunft offen". Eine Abiturfeier in diesen festlichen Räumen, dies habe schon etwas Besonderes, sagte Grillmeier, der betonte, "Fockenfeld ist mehr als ein Gymnasium". Noch heuer feiert die Schule ihr 70-jähriges Bestehen, "daraus sind viele erfolgreiche Schüler hervorgegangen, die später Karriere gemacht haben".

Den Abschlussschülern riet er, "machen sie etwas aus ihrem Abitur, ergreifen sie sich die sich ihnen bietenden Chancen, die Welt steht ihnen offen". Grillmeier freute sich, dass Bayerns kleinstes Gymnasium in der Region beheimatet ist und nannte die Schule etwas ganz Besonderes. Den Abiturienten wünschte er, "kommen sie immer wieder mal zurück, dort wo sich ihr Sommermärchen 2016 erfüllt hat."

Bürgermeister Max Bindl verglich das Schülerleben mit einem Bergsteiger. "Sie haben jetzt den Gipfel ihrer schulischen Laufbahn erreicht, sie mussten dabei viele Steine und Hürden aus dem Weg räumen. Sie haben erfolgreich den Aufstieg gemeistert und verlassen heute selbstbewusst und voller Energie diese Schule. Stellen sie sich den Herausforderungen der Zukunft".

Schulleiter Albert Bauer erinnerte an die Anfänge der Spätberufenenschule, deren Wurzeln eigentlich im Salesianum Rosental in Eichstätt liegen. Die Schule wurde dort am 16. Oktober 1946 gegründet. Die ersten 65 Schüler kamen am 15. September 1955 nach Fockenfeld. 1960 wurde die Schule komplett nach Fockenfeld verlegt. 1966 erfolgte die staatliche Anerkennung durch das Bayerische Kultusministerium.

Seither haben 635 junge Menschen in Fockenfeld das Abitur gemacht und damit den Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gestartet. "Die Anstrengungen und Mühen der vergangenen Jahre werden bald vergessen sein, bleiben wird die Erinnerung an Fockenfeld", so der Sprecher. Bauer zeigte sich überzeugt, "eure Leistung hat sich gelohnt."

Mehr als Abitur


Seminarleiter Pater Thomas Mühlberger erinnerte an den Slogan der Schule "Fockenfeld - mehr als Abitur." Er stellte fest: "Jeder von euch ist eine einzigartige Persönlichkeit. Es war ein Nehmen und Geben auf Augenhöhe. Wir begleiten euch in unserem Herzen weiter."

Für die Abiturienten dankte Klassensprecher Wolfgang Haas allen Patres, Lehrern und Bediensteten des Hauses für ihre einmalige Unterstützung. Haas machte deutlich, dass sie nicht nur das Lernen nach Fockenfeld geführt hat, sondern auch der Glaube und bezeichnete Fockenfeld als einen Ort der klassischen Bildung.

Wir begleiten euch in unserem Herzen weiter.Seminarleiter Pater Thomas Mühlberger
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