Strom für die Stadtwerke

Der Konnersreuther SPD-Ortsverein um Vorsitzenden Wolfgang Pötzl (hinten, Zweiter von rechts) hatte im Rahmen des Ferienprogramms einen Ausflug zu einem der drei Windräder an der Blausäulenlinie organisiert. Bild: jr
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Konnersreuth
22.08.2016
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Wie kommt der Strom in die Steckdose? Dieser Frage gingen jetzt 22 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren auf Einladung der Konnersreuther SPD nach.

Diplom-Ingenieur Michael Hermann, Projektmanager von den Stadtwerken Wunsiedel, war ganz überrascht, als er die Gruppe bei einem der drei Windräder an der Blausäulenlinie bei Arzberg erblickte: "So junge Besucher hatten wir hier noch nie." SPD-Ortsvorsitzender und Jugendbeauftragter Wolfgang Pötzl und einige Eltern hatten die Mädchen und Buben in das Waldgebiet bei Arzberg gefahren.

Kindgerecht erklärt


Michael Hermann ging in einem rund 30-minütigen Vortrag kindgerecht auf die Zusammenhänge im Energiebereich ein und erklärte, wie die Windkraft zum Energiemix beiträgt. An der Blausäulenlinie bei Arzberg stehen seit August 2014 drei Windräder mit einer Höhe von jeweils 141 Metern. Strom erzeugen sie für die Stadtwerke Wunsiedel. Hermann stellte sich auch den Fragen der Kinder, die am meisten über die Höhe der Anlagen staunten. In Aktion konnten sie die Windräder allerdings nicht erleben - denn es herrschte Windstille, weshalb sich die Rotoren nicht drehten. Wolfgang Pötzl dankte für den informativen Vortrag, ehe er die Kinder zu einer kleinen Brotzeit einlud. Sein Dank galt auch dem TSV Konnersreuth für die Bereitstellung des Vereinsbusses sowie Grundschul-Elternbeiratsvorsitzender Claudia Dietz für die Begleitung der Kinder.
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 23.08.2016 | 00:06  
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